Bundesregierung hält an BIP-Prognose für 2009 fest

Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2009 einen Rückgang des deutschen Bruttoinlandproduktes um sechs Prozent. Nicht einmal die in letzter Zeit günstigeren Konjunktur-Indikatoren konnten die Prognose aufbessern.
Steffen Moritz, der Sprecher von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, sagte, dass es keinen Anlass gebe die Prognose der Bundesregierung zu ändern. Des Weiteren habe der Wirtschaftsminister bereits erklärt, dass die jüngsten Daten vor allem zum Auftragseingang erfreulich seien, es aber „insbesondere im Herbst noch durchaus ernstzunehmende Risiken für die Konjunktur geben wird."
Konjunkturpaket II
Zu Berichten über einen nur langsamen Abfluss der Mittel aus dem Konjunkturpaket II betonte Moritz, dass man dies „nicht so eindimensional" betrachten dürfe. „Es ist viel zu früh, jetzt ein Ende der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu erklären", sagte er weiterhin. Außerdem könne man jetzt noch nicht über den Erfolg oder Misserfolg des Konjunkturprogramms urteilen.
Keine Zweifel
Stellvertretender Regierungssprecher Klaus Vater zeigte sich überzeugt, dass die Mittel für die Konjunkturmaßnahmen gut abfließen werden. „Ich habe überhaupt keine Zweifel daran, dass das Paket angenommen wird", sagte er.
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