Devisenexperte Klatt: "Scheint Ruhe vor dem Sturm zu sein"

Der Kurs des Euro ist am Freitag nach unerwartet guten Konjunkturdaten aus der Eurozone bis knapp unter die Marke von 1,30 US-Dollar gestiegen. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2918 (Mittwoch: 1,2889) Dollar festgesetzt. Experten erklärten die Kauflaune beim Euro unter anderem mit überraschend guten Konjunkturdaten aus der Eurozone. Im August stieg die Industrieproduktion laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat um 0,6 Prozent. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Die höchsten Anstiege der Produktion gab es unter anderem in den Euro-Krisenländern Portugal und Griechenland.