Devisenexpertin Clasen: EZB hat zu Stabilisierung beigetragen
Der Euro hat am Montag trotz eines schwachen Ifo-Geschäftsklimas zugelegt. Die Marke von 1,25 Dollar hat die Gemeinschaftswährung damit verteidigt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2507 (Donnerstag: 1,2552) Dollar festgesetzt. Dass der Euro nicht von der abermaligen Stimmungseintrübung in deutschen Unternehmen belastet wurde, führten Experten auf die besseren Werte im wichtigen Verarbeitenden Gewerbe zurück. Dort hellte sich die Stimmung im August nach drei Rückgängen in Folge wieder auf. In allen anderen Sektoren gab das Ifo-Geschäftsklima hingegen nach. Dementsprechend sank der Gesamtindikator zum vierten Mal in Folge. Volkswirte deuteten die Umfrageergebnisse als Vorboten einer schwächeren Konjunkturentwicklung im zweiten Halbjahr.