US-Experte Rudy: "Facebook ist wie Bayern München"
Der Hedgefondsmanger Thomas Rudy hat vor allem die Probleme rund um Griechenland als Belastungsfaktor für die vergangene Börsenwoche ausgemacht. Die Unsicherheiten rund um die Zukunft der Eurozone haben die US-Börsen nicht kalt gelassen. Hinzu kamen die Neuwahlen in Frankreich. Das am späten Donnerstagabend dann auch noch JPMorgan die riskanten Fehlspekulationen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar bekannt gegeben haben, schockte die Märkte und die Aktie von JPMorgan begab sich auf Sinkflug. Somit ist der Bankensektor, der ja im letzten Jahr gelitten hatte, wieder vermehrt im Fokus, weiß der Vorstandsvorsitzende von Capital R Investments. Mit Blick auf die nächste Woche ist Rudy aber zuversichtlich. Der Börsengang von Facebook ist das Highlight. "Facebook hat jetzt schon fast eine Milliarde Kunden und ist somit so gut wie kaum ein anderes Unternehmen in diesem Feld aufgestellt", meint Thomas Rudy. Aufgrund des Facebook-IPOs wird grad der Nasdaq Composite den Dow Jones mit nach oben ziehen und somit könnten 100 bis 200 Punkte Kursgewinne realisiert werden. Wichtig in dieser Woche werden vor allem aber auch Konjunkturdaten sein, gibt Rudy zu bedenken. „Die Einzelhandelsumsätze am Dienstag sind wichtig, denn dann wird sich zeigen, ob die Verbraucher wieder Geld ausgeben, um die Wirtschaft zu stützen. Aber auch Zahlen zur Inflation und zum Häusermarkt sollten im Blick behalten werden.“