JP Morgan: Zwei Milliarden in sechs Wochen verzockt
JP Morgan hat innerhalb von sechs Wochen zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt. Der Grund: misslungene Spekulationen im Segment Corporate und Private Equity. Das gab JP Morgan in einer hastig einberufenen Pressekonferenz bekannt. Die Ironie des Ganzen: Eigentlich wollte sich JP Morgan mit dem Portfolio gegen Risiken absichern. Das ist definitiv missglückt und kann böse Folgen nach sich ziehen. JP Morgan geht davon aus, dass der Gewinn im zweiten Quartal erheblich beeinflusst werden wird. Sogar einen Verlust kann der Konzern nicht ausschließen. Dabei galt JP Morgan lange Zeit eher als Musterknabe unter den US-Banken. Die Kritik ist jedenfalls groß.