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Xceed Resources und ADVA Optical Networking im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

W. Sperber

Der Austria Börsenbrief Rohstoffe stellt nervenstarken Anlegern Xceed Resources vor. Der Effecten-Spiegel sieht ADVA Optical Networking auf dem Weg zu den alten Höchstkursen.

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Börsenwelt Presseschau: Martin Münzenmayer, Experte des Austria Börsenbriefes Rohstoffe, mahnt, wer Aktien von Xceed Resources kauft, braucht angesichts der Entwicklung der Notierung und der starken Kursschwankungen gute Nerven. Fundamental läuft es bei dem in Südafrika tätigen australischen Unternehmen allerdings sehr gut. Im Projekt "Bankfontain" bearbeiten die Bagger weiterhin den Untergrund. Nach Bohrungen auf der Liegenschaft "Roodepoort" schätzen Geologen die dort lagernden Kohlevorkommen auf 29,3 Millionen Tonnen. Im zweiten Quartal gab Thebe Mining Resources eine Absichtserklärung ab, in das Thermalkohle-Projekt "Moabsvelden" von Xceed elf Millionen Australische Dollar zu investieren. Banken unterbreiteten unverbindliche Angebote, mit denen insgesamt 60 Prozent der Investitionskosten abzudecken sind. Im laufenden Quartal möchte Xceed diese Absichtserklärung und die Angebote rechtsverbindlich machen. Xceed erforscht die Liegenschaften Roodepoort und Bankfontein weiter und verhandelt mit dem südafrikanischen Energieversorgungskonzern Eskom über die Stromversorgung und die Abnahme von Kohle. Die Chancen für den Beginn der Förderung in Moabsvelden im dritten Quartal nächsten Jahres stehen gut. Zudem ist Xceed schuldenfrei und besaß zum Stichtag 30. Juni 7,1 Millionen Australische Dollar. Der Börsenwert ist nur geringfügig höher. Die Aktie ist also derzeit unterbewertet und kaufenswert.

 


Der Effecten-Spiegel: ADVA steht glänzend da

Der Ausbau der Sparte Ethernet-Transportlösungen zur Anbindung von Mobilfunk-Basisstationen sowie die Lösungen zur Ethernet-Anbindung von Unternehmen versprechen höhere Umsätze von ADVA Optical Networking. Nach Angaben der Experten des Effecten-Spiegels fragen Netzbetreiber als auch Firmenkunden die Produkte von ADVA gleichermaßen nach. Der erhöhte Einsatz von sogenannten "Cloud Computing Diensten" sowie die steigende Anzahl von sogenannten Smartphones und Tablet-Rechnern verheißen ein anhaltendes Wachstum. Analysten seien sich einig: Der Spezialist für glasfaserbasierte Übertragungstechnik steht glänzend da. Das ist auch an den Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres abzulesen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 85,9 Millionen Euro und der Gewinn versechsfachte sich auf 5,1 Millionen Euro. Mit der operativen Marge von acht Prozent übertraf der Konzern die Ziele des Managements. Vorstandsvorsitzender Brian Protiva kommentierte, das Geschäft mit Firmenkunden, wachsende Skaleneffekte und der steigende Anteil von Software und Dienstleistungen an den Umsätzen ließen die Renditen steigen. Die Umrüstung der Mobilfunknetze auf den Turbostandard LTE würden das Geschäft weiter ankurbeln. Dadurch sollten in den nächsten ein bis zwei Jahren neue Großkunden zu gewinnen sein. Protiva prognostiziert für das laufende dritte Quartal einen Umsatz zwischen 82 und 87 Millionen Euro bei einer operativen Marge von vier bis acht Prozent. Im Gesamtjahr sollen die Erlöse auf 345 Millionen Euro zulegen. Vor diesem Hintergrund erklären die Experten: "Die ADVA-Höchstkurse aus 2011 von 7,90 Euro dürften zunächst als Zielmarke gesehen werden." Das Kurspotenzial reiche bis 6,50 Euro.

Die aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - einzig und alleine - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.  

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