Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 5,49 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Geheime Weltmarktführer. Sechs deutsche Aktien für die Rallye!

  • Mit einer Anleihe will der profitable Exportfinanzierer DF Deutsche Forfait zum Wachstumssprung ansetzen. Das KGV rutscht in den einstelligen Bereich.
  • Letzter Vorhang: Der scheidende Telekom-Chef René Obermann hat auf der Hauptversammlung eine positive Bilanz gezogen. Zu Recht?
  • Bärenstarker Nebenwert: Erfolgreiche Neuausrichtung eröffnet der Aktie deutliches Kurspotenzial
  • Der große Solarcheck: Die Karten in der Solarbranche werden neu gemischt. Welche Firmen gehören jetzt zu den Gewinnern?
  • Cooler Typ, heiße Rendite: Top-Fondsmanager Frank Lübberstedt verrät, auf welche Aktien er jetzt setzt.
  • Großer Online-Broker-Vergleich: Der Aktionär zeigt, worauf Anleger bei der Wahl des passenden Online-Brokers achten müssen.

weitere Werte: Allianz, BMW, Porsche, Samsung, Puma, Zynga

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

DAF meets FED: Wann drosselt die US-Notenbank ihr "QE"?

James Bullard, einflussreiches Mitglied der Fed, setzt sich in einem Interview mit dem DAF für eine ...»mehr

US-Notenbank lässt DAX erzittern: Aixtron, Deutsche Bank, Halloren und Intica Systems im Fokus

»mehr

Biotechperle in Startposition

US-Biotechaktien laufen seit Monaten wie geschmiert. Dieser kleine Biotech-Wert aus Deutschland ...»mehr
Startseite> Empfehlungen> Aktien Weltweit

Vizrt muss wieder auf den Schirm

Werner Sperber
Orad_490x220.jpg

Vizrt ist wohl in fast jedem Wohnzimmer zuhause sowie in jedem stationären und mobilen, internetfähigen Endgerät. Vor einigen Jahren war das Softwareunternehmen auch bei den Anlegern noch in aller Munde. Mittlerweile wird die Aktie aber kaum mehr beachtet. Doch das sollte sich ändern.

Anzeige

Abseits ist, ... wenn es die von Vizrt auf den Fernseh-Bildschirm gezauberte Linie anzeigt. Dann darf der Fernsehzuschauer erklären: "Siehst Du, hab ich doch gesagt." Dass der Schiedsrichter richtig oder falsch gepfiffen hat, ist damit dank der Technologie von Vizrt (leider) zu beweisen. Das mittlerweile im norwegischen Bergen ansässige Unternehmen trägt auch "die Schuld" dafür, dass Sportmoderatoren und Gäste bei den Fernsehsendern CNN, Sky, ZDF oder vielen anderen in Echtzeit dreidimensional dargestellte Fußballspieler herumwirbeln können, ohne ausgebildete Designer hinzuziehen zu müssen, oder für die "futuristischen", lediglich virtuellen Fernsehstudios in denen sich Moderatoren vergnügen. Zudem bietet Vizrt Fernsehsendern Produkte zur Speicherung digitaler Inhalte an, also Media Asset Management (MAM).

Das Unternehmen entwickelt und verkauft heute auch dank verschiedener Zukäufe also Produkte für die 3D-Visualisierung von Informationen in Echtzeit, Software für graphische Lösungen vor allem in Film und Fernsehen, virtuelle Umgebungen und Informationsdisplays für Fernsehen, interaktives Fernsehen, Internet und WAP (Wireless Application Protocol- für den Internet-Zugang per Mobiltelefon) für mobile internetfähige Endgeräte sowie die Börsen in New York und London. Der Konzern ist in mehr als 80 Ländern auf sechs Kontinenten für mehr als 3.500 Fernsehkanäle und mehr als 600 Internet-Seiten tätig.

Bilanziell sehr solide

Finanziell ist Vizrt auch nach dem Verlustjahr 2009 enorm solide. Zum 30. September 2010 steigerte das bankschuldenfreie Unternehmen das Eigenkapital auf 109 Millionen Dollar beziehungsweise die Eigenkapitalquote auf 78,2 Prozent sowie die flüssigen Mittel auf 50 Millionen Dollar. In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 erhöhte sich der Umsatz um 24,2 Prozent auf 73,8 Millionen Dollar. Das operative Ergebnis verbesserte sich im Jahresvergleich von minus 10,2 Millionen auf plus 5,25 Millionen Dollar und das Nettoergebnis von minus 9,77 Millionen auf plus 4,65 Millionen Dollar beziehungsweise plus 0,07 Dollar je Aktie.

Unterbewertet

Am Donnerstag, 17. Februar, beabsichtigen Vorstandsvorsitzender Martin Burkhalter und sein Finanzvorstand Ofra Brown die Zahlen für das Gesamtjahr 2010 zu präsentieren. Analysten schätzen den Umsatz auf 102 Millionen Dollar, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 10,5 Millionen Dollar und den Nettogewinn auf 8,99 Millionen Dollar beziehungsweise 0,17 Dollar pro Anteilschein. Für die Jahre 2011 und 2012 gehen die Analysten von Ergebnissen pro Aktie von 0,30 Dollar und 0,40 Dollar aus, was Kurs-Gewinn-Vielfachen von 13 respektive 10 entspräche. Mit Ausnahme des Verlustjahres 2009 bezahlten Anleger für die Aktie von Vizrt seit 2003 allerdings ein KGV von durchschnittlich 19,4.

40 Prozent für den Anfang

Fundamental hat Vizrt die Trendwende geschafft. Charttechnisch geht die Notierung in einer Dreiecksformation der Entscheidung entgegen, wobei der Kurs aufgrund der sehr starken Bilanz nach unten gut abgesichert sein sollte. Kurse von vier Euro sind sowohl charttechnisch als auch fundamental leicht zu rechtfertigen. Der Stoppkurs sollte bei 2,30 Euro gesetzt werden. Da die Anteilscheine aber nur sehr schwach gehandelt werden, sind die Order zu limitieren.

Leserkommentare

Moderation
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Datenschutz
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.

comments powered by Disqus

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

Der Aktienkurs von Vizrt entwickelt sich viel besser als von vielen Anlegern oberflächlich wahrgenommen wird. Nach den Rekordzahlen für ein Auftaktquartal aus dem vergangenen Jahr hat der Konzern diese Rekorde im ersten Quartal 2012 überboten. Nach einer Konsolidierung dürfte es deshalb mit der Notierung wieder aufwärts gehen. Vorstandsvorsitzender Martin Burkhalter erkennt im Gespräch mit dem AKTIONR ebenfalls Potenzial für die Notierung....mehr
…Niemanden scheint es zu interessieren. Das Softwareunternehmen für den täglichen Fernseh-Genuss hat den höchsten Umsatz in einem Jahresauftakt-Quartal erzielt. Doch die Aktie wird kaum beachtet und nun hat sich auch noch das Chartbild verschlechtert. Gründe für steigende Kurse gibt es allerdings immer noch genügend....mehr

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:
Anzeige

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste