Vestas: Die Shorties müssen bluten
50 Prozent Gewinn und das in gerade einmal gut einer Woche. AKTIONÄR-Leser haben mit der Vestas-Aktie einen absoluten Volltreffer im Depot. Heute zieht auch das erste Analystenhaus nach und erhöht das Kursziel deutlich.
Erst vor einigen Tagen hat DER AKTIONÄR an dieser Stelle noch einmal auf die Vestas-Aktie hingewiesen. Der Chart der Woche aus Ausgabe 36/12 schoss innerhalb eines Tages um knapp 20 Prozent nach oben. Gerüchte um eine mögliche Zusammenarbeit mit Mitsubishi Heavy Steels beflügelten den Kurs. Das ursprüngliche Ziel von 5,50 Euro wurde bereits nach drei Tagen erreicht.
Bald sogar dreistellig?
Doch dem nicht genug. Das in der aktuellen Ausgabe erhöhte Kursziel ist mittlerweile ebenfalls Geschichte. Die Vestas-Aktie schießt heute bis auf 6,70 Euro nach oben. In Dänischen Kronen (DKK) entspricht dies der runden 50-DKK-Marke, einem wichtigen charttechnischen Widerstand. Befeuert wird die Rallye von einem Analystenkommentar. So haben die Experten von SEB Enskilda ihr Kursziel für die Vestas-Aktie von 40 auf 62 DKK erhöht und sehen den Titel nun als Kauf. Sollte es Vestas gelingen, eine mögliche Kapitalerhöhung von 500 Millionen Euro zu vermeiden, läge der faire Wert sogar noch einmal deutlich höher, bei 111 DKK. Umgerechnet wären das fast 15 Euro.

Short-Squeeze vom Feinsten
So langsam werden die Shorties bei Vestas unruhig und decken ein. Ein solcher Short-Squeeze kann eine enorme Dynamik entfalten. Das schrieb DER AKTIONÄR am 28. August. Inzwischen hat die Aktie seit der Empfehlung in der Printausgabe 36/12 um fast 50 Prozent zugelegt. Anleger, die sich getraut haben einzusteigen, sollten die Hälfte der Position verkaufen. Für die restlichen Stücke wird der Stopp auf Einstand, also 4,50 Euro, nachgezogen.
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