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Update EADS: Qatar Airways ordert

Steffen Eidam

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Eine überraschende Wende zeichnet sich bei der Milliarden-Bestellung von Qatar Airways für den Großraumjet A380 ab. Die EADS-Tochter Airbus darf sich über den zweiten Coup innerhalb kürzester Zeit freuen.

So schnell kann es gehen. Noch vor wenigen Stunden gab ein Airbus-Sprecher bekannt, dass die Pressekonferenz mit Qatar Airways aufgrund von Unstimmigkeiten verschoben wurde. Nun erhält die EADS-Tochter dennoch den Zuschlag für einen Milliardenauftrag aus dem Emirat.

Ärger verflogen

Die Ereignisse im Zeitraffer: Auf der Dubai Air Show haben heute Morgen die Verantwortlichen der Qatar Airways ihren Ärger über die Lieferschwierigkeiten beim Modell A350 Luft gemacht und eine Pressekonferenz auf unbestimmte Zeit verschoben. Akbar Al Baker, CEO von Qatar Airways, ließ ausrichten, dass Airbus erst noch lernen müsse, Flugzeuge zu bauen. Das Unternehmen gab daraufhin bekannt, dass die erhoffte Großbestellung aus Katar wohl nicht mehr im Rahmen der Luftfahrtshow erfolgen werde. Am Mittag kam die überraschende Wende: Die Airline bestellte insgesamt 55 Maschinen, 50 A320 neo und fünf A380, mit einem Listenpreis von zusammen 6,4 Milliarden Dollar. Außerdem sicherte sich Qatar Airways die Option auf weitere 33 Flugzeuge, drei davon vom Superjet A380. Als Begründung

Gute Aussichten

Neben den guten fundamentalen Aussichten hat sich die Lage bei der EADS-Aktie auch aus charttechnischer Sicht verbessert. Nachdem erst der Sprung über die 20-Euro-Marke glückte, gilt es nun die Hürde knapp oberhalb von 23 Euro zu überwinden. Anleger sollten aber weiterhin die Unterstützung bei 19,00 Euro im Auge behalten werden.

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