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UniCredit: Marktanalyse Österreich

Carolin Mehnert
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Die Börsen in aller Welt melden deutliche Kursgewinne. Sowohl der DAX als auch der Dow Jones können positive Zahlen verbuchen. Doch UniCredit richtet seine Aufmerksamkeit auf den österreichischen Markt und den ATX.

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Die Börsen in aller Welt melden deutliche Kursgewinne. Sowohl der DAX als auch der Dow Jones können positive Zahlen verbuchen. Doch UniCredit richtet seine Aufmerksamkeit auf den österreichischen Markt und den ATX.

Laut UniCredit konnten im Juli alle internationalen Börsen deutliche Kursgewinne verzeichnen. Für den starken Anstieg wird einerseits die anlaufende Berichtssaison in den USA angeführt, wobei hier 72,5 Prozent der Unternehmen über den Erwartungen der Analysten lagen. Andererseits zeigten die meisten wirtschaftlichen Frühindikatoren eine deutliche Verbesserung, was auf einen Erfolg der Wirtschaft hindeutet lies. So hat der US Index Dow Jones ein Plus von 12,1 Prozent verzeichnet. Ebenfalls schlägt sich diese positive Entwicklung im DAX  nieder, welcher um 15,7 Prozent zunahm. Doch UniCredit richtet seinen Blick in erster Linie auf den wichtigsten Aktienindex der Wiener Börse, den ATX, der eine Zunahme von 12,4 Prozent verbuchen konnte.

 Kaufempfehlungen

UniCredit sieht im österreichischen Markt einiges an Potenzial. So empfehlen die Analysten den Sportwettenanbieter Bwin zum Kauf. Auch die Immobilienkonzerne CA Immo, CA Immo International, Immoeast und Immofinanz sehen sie als vielversprechend an. Des Weiteren sprechen sie eine Empfehlung zum Erwerb für das Biotech-Unternehmen Intercell aus. Als kaufenswert wird ebenfalls der Erdgas- und Erdölkonzern OMV eingestuft sowie die Österreichische Post. Als letztes sind schließlich der Baukonzern Strabag SE und Vienna Int. Airport in die Kaufempfehlung mit aufgenommen.

 Ein Beispiel: Immofinanz

Die Gründe für die Empfehlung der aufgeführten Unternehmen sind sehr vielseitig. Bei  Immofinanz zum Beispiel verweist UniCredit auf die bevorstehende Hauptversammlung im Oktober, bei welcher ein Plan für Finanzierungsmaßnahmen vorgelegt werden soll. Im Zuge dieser sollen junge Aktien ausgegeben und Wandelanleihen aufgelegt werden. Ebenfalls soll ein Rückkauf von bis zu zehn Prozent der sich im Umlauf befindlichen Aktien vorgeschlagen werden. UniCredit hält dies für einen ersten Schritt, Flexibilität für zukünftige Finanzierungsmaßnahmen zu schaffen. Des Weiteren sehen die Analysten eine große Wahrscheinlichkeit, nach der schon bald eine Kapitalerhöhung erfolgen könnte. Dies würde zur Erfüllung wichtiger rechtlicher Vorbedingungen für die Fusion mit Immoeast beitragen. Laut UniCredit legt die Aktie ein Potential von knapp 41 Prozent an den Tag, wobei ein Kursziel von 2,10 Euro je Aktie angenommen wird.

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