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Total-Aktie: Kostet das Leck zehn Milliarden Dollar?

Thorsten Küfner

In der Nordsee strömt aus einem Leck einer von Total betriebenen Plattform weiterhin ungehindert Gas aus. Analysten zufolge könnten sich die Kosten für den französischen Energieriesen im schlimmsten Fall bis auf zehn Milliarden Dollar belaufen.

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Total sucht weiterhin nach der undichten Stelle, aus der ungehindert ein Gas-Kondensat in die Nordsee strömt. Nun haben Analysten berechnet, dass auf den französischen Öl- und Gasproduzenten im Falle einer Explosion der Bohrinsel „Elgin" Kosten von bis zu zehn Milliarden Dollar zukommen könnten. Zum Vergleich: BP hat für die Beseitigung der Öls im Gold von Mexiko sowie für Schadenersatzzahlungen bislang mehr als 30 Milliarden Dollar zahlen beziehungsweise zurückstellen müssen. Es könnte für die Briten sogar noch teurer werden, allerdings dürften die durch Totals Gasleck verursachten Umweltschäden wohl auch deutlich geringer ausfallen.

... oder doch nur 150 Millionen Dollar?

Kommt es nicht zu einer Explosion und zieht sich die Reparatur über Monate hin, beziffern die Experten die Kosten auf drei Milliarden Dollar. Kann das Problem rasch gelöst werden, dürften lediglich 150 Millionen Dollar anfallen. Dieses Szenario ist allerdings relativ unwahrscheinlich angesichts der beiden Optionen, die Total derzeit erwägt.

Abwarten

Aufgrund der aktuell noch sehr schwer abschätzbaren Folgen des Gaslecks sollten Anleger bei Total trotz der niedrigen Bewertung vorerst an der Seitenlinie verharren. Bereits investierte Anleger sollten sich entweder gleich von den Aktien trennen oder zumindest den Stopp auf 35,50 Euro nachziehen.

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