Markus Horntrich
In den letzten Tagen haben Telefonverkäufer zahlreiche AKTIONÄR-Leser kontaktiert, um diese zum Kauf einer unbekannten US-Firma namens Ticker Communications zu bewegen. Dabei handelt es sich offensichtlich um einen groß angelegten Betrug. Finger weg!
Kaum steigen die Kurse, schon sind Betrügerkolonnen unterwegs. In den letzten Tagen erhielt DER AKTIONÄR zahlreiche Zuschriften von Lesern, die von Telefonverkäufern zum Kauf von Aktien einer US-Firma überredet wurden beziehungsweise über deren angebliches Mega-Potenzial aufmerksam gemacht werden sollten. Der Name des angepriesenen Super-Investments: Ticker Communications.
Vorsicht: Fälschung unterwegs!
Den Telefonverkäufern zufolge soll Ticker Communications eine Tochter von Bob Mobile sein. Um dies zu untermauern, wurde ein angebliches Interview des AKTIONÄR mit Bob-Mobile-Chef Remco Westermann, in dem Ticker Communications als Bob-Mobile-Zukauf genannt wird, verschickt. Dabei handelt es sich eindeutig um eine Fälschung!
Finger weg von Ticker Communications
DER AKTIONÄR kennt das Unternehmen Ticker Communications nicht, geht aber davon aus, dass es sich dabei um eine Firma ohne jegliche Substanz handelt, mit der einige Betrüger versuchen, den schnellen Euro zu machen. Seriöse Firmen nutzen keine Telefonverkäufer, um Investor Relations zu betreiben. Der Chart zeigt eindeutig, dass hier ordentlich abgeladen wird. Im Falle Ticker Communications gilt eindeutig: Finger weg!
