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Tepco will entschädigen - Aktie im Sturzflug

Andreas Deutsch

Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima ist zu ersten vorläufigen Entschädigungszahlungen bereit. Der Konzern werde geschädigten Haushalten jeweils eine Million Yen (rund 8.000 Euro) zahlen. Die Tepco-Aktie rauschte unter die Marke von vier Euro.

Die Entschädigung sollen Haushalte innerhalb eines Umkreises von 30 Kilometern um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima Eins erhalten, gab Tepco-Chef Masataka Shimizu am Donnerstag bekannt. Ein-Personenhaushalte werden mit 750.000 Yen entschädigt. Laut Shimizu soll noch in diesem Monat damit begonnen werden, das Geld auszuzahlen. Innerhalb der 30-Kilometer-Sicherheitszone gibt es etwa 48.000 Haushalte. Die Menschen in der Zone waren nach dem GAU aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen oder die Häuser nicht zu verlassen.

Stickstoff und Wasser gegen den Super-GAU

Unterdessen geht der Kampf gegen den Super-GAU weiter. Tepco-Arbeiter füllen nach wie vor Stickstoff in den Reaktor 1. Damit wollen sie weitere Wasserstoffexplosionen verhindern. Zudem pumpen sie Wasser zur Kühlung in die Reaktoren.

Kein Kauf

Die Tepco-Aktie gehört am Donnerstag zu den großen Verlierern an der Börse. Aktuell verliert das Papier sieben Prozent auf 3,94 Euro. Anleger sollten das Papier weiterhin meiden.

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Die Tokyo Electric Power Company, Tepco, ist der größte Energieproduzent Japans und Betreiber des Kernkraftwerkes in Fukushima. Durch die Katastrophe verliert Tepco fast ein Viertel seines nuklearen Stromoutputs. Die Aktie befindet sich im freien Fall. ...mehr
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