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Sony-Aktie: Ausstieg zum Einstieg nutzen?

Michael Herrmann

Der japanische Elektroriese Sony wird künftig keine optischen PC-Laufwerke mehr produzieren. Grund sind zu niedrige Margen, die Sony in den vergangenen Jahren herbe Verluste bescherten. Nun ziehen die Japaner den Notstecker. Eine gute Gelegenheit, um bei Sony wieder einzusteigen?

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CD-, DVD- und Blu-ray-Laufwerke für PCs und Notebooks sind auf dem Rückmarsch. Dennoch ist der Wettbewerb groß. Sony zählt mit seiner Tochter Optiarc zu den Branchengrößen, hält aber dennoch nur einen Marktanteil von zehn bis 15 Prozent. Der hohe Wettbewerb in Kombination mit einem schrumpfenden Gesamtmarkt beschert dem Großteil der Hersteller seit Jahren immense Verluste. Sony will sich das nun nicht länger ansehen.

Kameras und Spiele

Der japanische Elektronikriese wird ab März 2013 die Tochterfirma Sony Optiarc einstampfen. Der Großteil der 400 Angestellten soll laut Sony in den Vorruhestand gehen. Mit der Einstellung von Sony Optiarc setzt der neue Chef Kazuo Hirai die Strategie um, sich auf seine gewinnbringendsten Abteilungen wie Kamerasensoren und Spielekonsolen zu konzentrieren.

Noch immer kein Kauf

Die Produktion optischer Laufwerke einzustellen ist ein richtiger Schritt. Insgesamt kämpft Sony aber noch immer an zu vielen Fronten mit Problemen. Selbst die „gewinnbringende" Spielesparte ist wegen des enttäuschenden Starts der PS Vita zuletzt in die roten Zahlen gerutscht. Anleger sollten die Aktie daher weiter meiden und auf eine Fortsetzung der Korrektur setzen. Warum genau und mit welchem Produkt erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR, die Sie hier bereits bequem als ePaper erhalten.

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