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Geberit: Umsatz zum Teil weggespült

Markus Bußler

Auf wenig Gegenliebe stießen bei Martkteilnehmern die vorläufigen Umsatzzahlen des Schweizer Sanitärtechnikanbieters Geberit. Das Unternehmen vermeldete für das Gesamtjahr 2008 einen Umsatzrückgang von 1,3 Prozent auf 2,46 Milliarden Franken (1,66 Milliarden Euro).

Auf wenig Gegenliebe stießen bei Martkteilnehmern die vorläufigen Umsatzzahlen des Schweizer Sanitärtechnikanbieters Geberit. Das Unternehmen vermeldete für das Gesamtjahr 2008 einen Umsatzrückgang von 1,3 Prozent auf 2,46 Milliarden Franken (1,66 Milliarden Euro).

Bei den Zahlen wirkte sich vor allem das vierte Quartal negativ aus: Hier verbuchte das Unternehmen ein über zehn Prozent schlechteres Ergebnis als im Vorjahreszeitraum. Die Aktie geht auf Talfahrt: Das Geberit-Papier notiert derzeit rund 7,5 Prozent schwächer bei 71,50 Euro.

Gewinnprognose angepasst

Dabei rückt Geberit nicht von seinen mittelfristigen Zielen ab: Das jährliche Umsatzwachstum soll weiterhin zwischen vier bis sechs Prozent liegen. Die EBIT-Marge soll sich zwischen 23 und 25 Prozent befinden. Einen Ausblick auf das Jahr 2009 wagt das Unternehmen jedoch noch nicht. Die endgültigen Zahlen sollen am 12. März vorgelegt werden. Allerdings ist schon jetzt klar, dass die Gewinnprognose für 2008 angepasst werden muss: Ging man zunächst von einem überproportionalen Wachstums des Gewinns je Aktie im Vergleich zum Umsatz aus, erwartete man von Unternehmensseite jetzt einen Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres.

Endgültige Zahlen abwarten

Wie erwartet, macht die Konjunkturflaute auch vor Geberit nicht Halt. Dennoch ist das Unternehmen gut aufgestellt. Der Renovierungsbedarf wird in den kommenden Jahren nicht abreißen. Mit einem breiten Produktportfolio und den Aktivitäten, die sich nahezu auf den gesamten Globus verteilen, sollte das Unternehmen die selbst gesteckten, ehrgeizigen Ziele erreichen. Vor einem Engagement sollten aber die endgültigen Zahlen am 12. März abgewartet werden.

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