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Schlechte Nachrichten für Air Berlin, Air France, Lufthansa und Co

Michael Herrmann

Die europäischen Airlines kämpfen mit hohen Ölpreisen und knallhartem Wettbewerb. Der Branchenverband hat nun ein weiteres schwieriges Jahr in Aussicht gestellt. Insgesamt sind tiefrote zahlen zu erwarten. Anleger sollten nur sehr selektiv in die Branche investieren.

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Europas Airlines müssen sich in diesem Jahr warm anziehen. Der hohe Ölpreis verschärft die strukturellen Probleme der europäischen Fluglinien. Wegen des steigenden Ölpreises wird Flugbenzin immer teurer. Der Verband der Luftfahrtbranche (IATA) sagt den europäischen Fluglinien ein schlechtes Jahr voraus.

600 Millionen Euro Verlust

Selbst bei einem durchschnittlichen Barrelpreis von 115 Dollar rechnet der IATA damit, dass die Fluglinien in Europa einen Verlust von 600 Millionen Dollar einfliegen. Dabei sind die erwarteten Gewinne von Easyjet und Ryanair, den einzigen beiden Airlines bereits berücksichtigt. Auf der Langstrecke kämpfen die Airlines gegen neue Konkurrenz aus Arabien und Asien. Dank staatlicher Förderung Gewinnen diese immer mehr Marktanteile.

Finger weg von Air France-KLM

Der skeptische Ausblick des Luftfahrtverbands bestätigt einmal mehr, dass die Branche mit großen Problemen kämpft. Besonders hart dürfte der hohe Ölpreis die hochdefizitäre französisch-niederländische Air France-KLM treffen, die bereits bei deutlich niedrigeren Ölpreisen im vergangenen Jahr einen riesigen Verlust schrieb. Die Aktie bleibt ein Short. Anleger sollten am vom AKTIONÄR empfohlenen Turbo-Bull mit der WKN CT0YRQ festhalten. Ähnlich schwierig ist die Lage bei Air Berlin.

Lufthansa macht's besser

Deutlich besser sieht es bei der Lufthansa aus. Die deutsche Airline hat sich vergleichsweise gut auf den neuen Wettbewerb eingestellt und erfolgreich an der Kostenschraube gedreht. Die Aktie ist daher eine der attraktivsten des Sektors und bleibt ein Kauf. Spekulative Anleger setzen weiter auf den jüngst vorgestellten Wave-XXL mit der WKN DE9AHH.

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