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Ryanair erleidet Gewinneinbruch

Carolin Kessler

Im Zuge des Flugverbots und erhöhten Treibstoffkosten hat die irische Billigfluggesellschaft Ryanair im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 (31.03.) deutlich weniger verdient. Der Gewinn ging um 24 Prozent auf 93,7 Millionen Euro zurück.

Der Gewinn von Europas größtem Billigflieger Ryanair ist durch die 18-tägige Sperrung des Luftraums im April und Mai im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres deutlich zurückgegangen. Der Nettogewinn ist im Vergleich Vorjahreszeitraum mit 123 Millionen Euro um ein Viertel auf 93,7 Millionen Euro gesunken. Im Gegensatz dazu sei der Umsatz in den vergangenen drei Monaten um 16 Prozent auf rund 897 Millionen Euro angestiegen. Demnach könnten die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr gehalten werden und der Easy-Jet-Konkurrent geht davon aus, dass ein Gewinnanstieg von 10 bis 15 Prozent auf 350 Millionen Euro zu verzeichnen sein könne.

Derzeit äußert sich Ryanair Chef Michael O´Leary  vorsichtig. Man erwarte zwar ständig steigende Passagierzahlen, dennoch müsse bei der Ertragsentwicklung im Winter Vorsicht geboten werden.

Go South!

Die Billig-Airline setzt weiterhin auf Sparmaßnahmen. Wie O´Leary ankündigte, wolle man sich im Falle der Durchsetzung der Luftverkehrssteuer, die sich je nach Streckenlänge zwischen 13 und 26 Euro belaufen soll, die Flugkapazitäten aus Deutschland abziehen und in Italien erhöhen.

Aktie bleibt ein Kauf

Die Anteilscheine von Ryanair zählen weiterhin zu den Branchenfavoriten des AKTIONÄRs. Das Kursziel lautet nach wie vor 4,70 Euro, der Stoppkurs sollte bei 2,90 Euro belassen werden.

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