Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 4,99 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Die Millionen-Formel: So finden Sie automatisch die besten Aktien

  • McDonald's: Schnelles Essen - fette Gewinne

weitere Werte: Allianz, Coca-Cola, E.on ...

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Exklusivinterview mit Dr. Jens Ehrhardt: "Kein zweites Lehman"

Er ist einer der bekanntesten Fondsmanager und Vermögensverwalter in Europa. Die Rede ist von Dr. ...»mehr

US-Indizes erholen sich - Sorgen um Eurozone belastet weiter - Facebook im Plus - Dell, Big Lots, Macy´s

»mehr

Eine Frage der Kosten

Dieser Goldproduzent könnte das schaffen, was ihm keiner zugetraut hat. Die Aktie wäre dann ein ...»mehr
Startseite> Empfehlungen> Aktien Weltweit

Ryanair fliegt Air Berlin davon und ordert antizyklisch

Leon Müller

Airlines steuern auf das schwierigste Jahr seit Jahrzehnten zu, da sorgt der Billigflieger Ryanair mit einer Riesenorder für Furore. 400 neue Jets will Ryanair-Chef Michael O'Leary bestellen. Die Gründe liegen auf der Hand. Billiger als jetzt wird er sie nicht kriegen.

Airlines steuern auf das schwierigste Jahr seit Jahrzehnten zu, da sorgt der Billigflieger Ryanair mit einer Riesenorder für Furore. 400 neue Jets will Ryanair-Chef Michael O'Leary bestellen. Die Gründe liegen auf der Hand. Billiger als jetzt wird er sie sobald nicht kriegen.

Michael O’Leary ist bekannt für seine provokanten Aussagen. Nicht selten wurde dem Manager des irischen Billigfliegers Ryanair Größenwahn unterstellt. So auch jetzt: Am Dienstag wurde bekannt, dass Ryanair in frühen Verhandlungen mit Airbus und Boeing über die Bestellung von 300 bis 400 Kurzstrecken-Flugzeugen steht. Das wäre eine der größten Order in der Geschichte der Luftfahrt. Und das in einer Zeit, in der die Luftfahrtbranche einem der schlimmsten Jahre seit Jahrzehnten entgegenfliegt. Doch mit Größenwahn hat das Ganze nur wenig zu tun. Im Gegenteil.

Stärkere Verhandlungsposition, größerer Rabatt

Die Order kommt genau zur rechten Zeit. Weil andere Fluggesellschaft ihre Aufträge stornieren, befürchten die großen Hersteller Airbus und Boeing Umsatz- und Gewinnrückgänge. Ryanairs Verhandlungsposition wird dadurch nur stärker, die verhandelbaren Rabatte größer. Dass diese Vorgehensweise funktioniert, haben die Iren schon einmal bewiesen. Im Januar 2002, als die Branche ebenfalls am Boden lag, bestellte die Gesellschaft 100 Flieger mit der Option auf weitere 50. Boeing gewährte Europas führendem Billigflieger einen der größten Rabatte der Firmengeschichte.

O’Leary verfolgt ehrgeiziges Ziel

Die jetzt angekündigte Order soll innerhalb der kommenden 18 bis 24 Monate vergeben werden und fügt sich gut ins Gesamtbild: Ryanair-Chef Michael O’Leary will seine Airline weiter ausbauen. Bis März 2012 soll Ryanair jährlich 87 Millionen Passagiere befördern. Ausgehend vom Geschäftsjahr 2007 entspräche dies einer Verdopplung der Zahl beförderter Fluggäste. Damals nahmen 43 Millionen Menschen Platz in einem der Ryanair-Flieger. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Börsianer ein Ticket lösen und die Aktie kaufen.

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

101,5 Millionen Euro Verlust im zurückliegenden Quartal, doch von Bescheidenheit keine Spur. Stattdessen verspricht der irische Billigflieger Ryanair schwarze Zahlen im Gesamtjahr. Und wie zu erwarten: Die Konkurrenz kommt nicht ungeschoren davon....mehr
Die angeschlagene Fluglinie Air Berlin hat mitgeteilt, dass es im Zuge der sich weiter verzögernden Eröffnung des neuen Berliner Flughafens bislang noch zu keinen rückläufigen Buchungen gekommen ist. Anleger sollten bei dem SDAX-Titel allerdings weiterhin vorsichtig bleiben....mehr
Air Berlin hat die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Hierin ist bereits zu erkennen, dass unter dem neuen Konzernchef Hartmut Mehdorn effizienter gewirtschaftet wurde als unter seinem zuletzt erfolglosen Vorgänger Joachim Hunold. Allerdings bleibt die Lage für die defizitäre Fluglinie weiterhin prekär....mehr
Die Aktie vom Air Berlin gerät im heutigen Handel erneut stark unter Druck und verliert deutlich. Sollten Anleger jetzt bei den Anteilen von Deutschlands zweitgrößter Fluglinien zugreifen oder die Finger von den SDAX-Titeln lassen?...mehr
Als hätte Air Berlin nicht ohnehin bereits mit zahlreichen schwerwiegenden Problemen zu kämpfen. Nun verschiebt sich auch noch der Start des neuen Berliner Flughafens. Konzernchef Hartmut Mehdorn rechnet dadurch mit erheblichen Mehrkosten für die angeschlagene Fluglinie....mehr

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:
Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste