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Jim Rogers: "Die Rezession ist noch nicht vorbei"

Andreas Deutsch

Die Investmentlegende Jim Rogers warnt vor zu viel Optimismus für die Konjunktur. "Wir haben das Konjunkturtal noch nicht verlassen", so Rogers in einem Interview mit Bloomberg. Die Zinsen hält Rogers für zu niedrig. Bullish ist er nach wie vor für Rohstoffe.

"Sollte die Konjunktur in den USA und in Europa ihren Abschwung fortsetzen, hätte dies negative Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft", so Rogers. An eine Entkoppelung der chinesischen und indischen Wirtschaft glaubt Rogers nicht. Dafür seien die Wirtschaftsleistungen in den beiden Staaten noch zu gering.

Rohstoffe werden weiter steigen

Angesichts der Inflationsgefahr forderte Rogers ein Ende der Zeit der niedrigen Zinsen. "Die Zinsen sind weltweit zu niedrig", sagte er. Der Leitzins in den USA notiert derzeit zwischen null und 0,25 Prozent, der Leitzins in der Eurozone notiert auf dem Rekordtief von einem Prozent.

Für Rohstoffe ist Rogers weiterhin optimistisch. "Die Preise für Rohstoffe werden auf neue Hochs steigen, auch wenn sie in den kommenden zehn Jahren nur um fünf bis sechs Prozent jährlich steigen werden", so der Stratege.

Rogers gilt seit Jahren als einer der kompetentesten Rohstoffexperten der Welt. Im Jahr 1999 sagte der ehemalige Hedgefondsmanager punktgenau die Rohstoffrallye voraus.

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