Rio Tinto profitiert vom Eisenerz-Boom
Die zunehmende Nachfrage der Schwellenländer dürfte den weltweiten Eisenerzbedarf in den kommenden Jahren erheblich steigen lassen. Rio Tinto könnte davon zweitgrößter Eisenerzproduzent profitieren.
Hervorragende Aussichten für den zweitgrößten Eisenerzproduzenten der Welt: Nach Einschätzung Rio Tintos wird sich der Bedarf an Eisenerz in den kommenden acht Jahren fast verdoppeln. In dieser Phase seien jährlich zusätzlich rund 100 Millionen Tonnen Eisenerz nötig. "Wir haben es mit einer atemberaubenden Steigerung des Bedarfs zu tun, weil sich Märkte wie China, Indien, Indonesien, Vietnam oder Länder in Afrika und Lateinamerika weiter industrialisieren", sagte David Joyce, Chef des Bereichs Förderung in der Eisenerzsparte bei einer australischen Konferenz über Bergbau in Afrika. Die so genannten Emerging Markets sind für 75 Prozent der weltweiten Eisenerznachfrage verantwortlich, 90 Prozent davon stammen aus China.
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Für die Zukunft gerüstet
Von dieser Entwicklung will sich Rio Tinto ein gehöriges Stückchen abschneiden. Derzeit arbeitet der Konzern an einem Eisenerz-Joint-Venture im westafrikanischen Guinea mit der chinesischen Chinalco. Wie Rio Tinto mitteilte, laufe alles nach Plan, um die erste Lieferung Mitte 2015 tätigen zu können. Die dortige Simandou-Mine soll in Zukunft bis zu 170 Millionen Tonnen Eisenerz liefern. Auch in Westaustralien soll die Eisenerzproduktions-Kapazität in den kommenden Jahren deutlich hochgefahren werden.

Langfristig interessant
Nach dem jüngsten Einbruch im Zuge der Korrektur an den Börsen hat Rio Tinto wieder ein attraktives Niveau erreicht. Langfristige Anleger können hier unter Beachtung eines Stopps bei 31,20 Euro wieder zugreifen.
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