Der Goldproduzent Randgold Resources hat zuletzt seine Produktionsprognose für das laufende Jahr zurücknehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahr wird dennoch ein deutliches Plus erwartet.
Der auf Westafrika konzentrierte Goldproduzent Randgold Resources hat aufgrund von Problemen bei der Tongon-Mine sein Produktionsziel für das laufende Jahr gesenkt. Das Projekt befindet sich im Norden der Elfenbeinküste. Zuletzt beeinträchtigen insbesondere das schlechte Wetter sowie Stromausfälle den Abbau. Auch beim Loulo-Projekt in Mali hat Randgold eigenen Angaben zufolge im laufenden vierten Quartal bisher eine geringere Produktion hinnehmen müssen. Nunmehr geht die Gesellschaft von einem Jahresausstoß in Höhe von 690.000 bis 700.000 Unzen aus. Bislang hatte Randgold ein Produktionsziel von 740.000 bis 760.000 Unzen in Aussicht gestellt. Auch dieses war schon von zuvor prognostizierten 750.000 bis 790.000 Unzen Gold herabgesetzt worden.
Aktie unbeeindruckt
Der Aktie können die negativen News indes nur wenig anhaben. Am heutigen Dienstag kann der Wert mehr als drei Prozent zulegen auf 77,03 Euro. Anleger honorieren dabei wohl unter anderem, dass die diesjährigen Produktionszahlen in jedem Fall deutlich über dem Vorjahreswert von 440.000 Unzen liegen werden. Investiert bleiben und Stopp auf 58,80 Euro nachziehen!
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