Potash, der weltweit größte Düngemittelproduzent und K+S-Konkurrent, hat im vierten Quartal einen deutlichen Gewinn- und Umsatzsprung verbucht 2008 war das fünfte Rekordjahr in Folge.
Potash, der weltweit größte Düngemittelproduzent und K+S-Konkurrent, hat im vierten Quartal einen deutlichen Gewinn- und Umsatzsprung verbucht 2008 war das fünfte Rekordjahr in Folge.
Potash Corporation of Saskatchewan, der weltweit größte Düngemittelproduzent, hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2008 rund 788 Millionen Dollar verdient. Das entspricht einem Gewinn je Aktie in Höhe von 2,56 Dollar. Im Vergleichszeitraum 2007 lagen die Kennziffern noch bei 377 Millionen Dollar beziehungsweise 1,16 Dollar je Anteilsschein. Die Erlöse stiegen zeitgleich von 1,43 Milliarden auf 1,87 Milliarden Dollar. Das gute Schlussquartal hat dafür gesorgt, dass die Kanadier zum fünften mal in Folge ein Rekordgesamtjahr einfuhren.
Ausblick unter den Erwartungen
Im Gesamtjahr 2008 konnte Potash 3,5 Milliarden Dollar und somit mehr als dreimal soviel verdienen als noch 2007. Der Gewinn je Aktie belief sich demnach auf 11,01 Dollar. Potash begründet das gute Abschneiden unter anderem mit der nach wie vor hohen Nachfrage aus dem Agrarsektor nach Düngemitteln, speziell Pottasche. Der Ausblick für 2009 fiel dennoch nicht so gut aus, wie von Analysten erwartet. Potash geht von einem Gewinn zwischen zehn und zwölf Dollar aus die Experten haben jedoch mit knapp 13 Dollar gerechnet.
Ohne Dünger gehts nicht
Obwohl 2009 für Potash, wie bei allen anderen Düngemittelherstellern auch, nicht so rosig laufen dürfte, kam die Meldung der guten Zahlen bei Anlegern gut an. Die Potash-Aktie legte gut sechs Prozent an Wert zu. Das K+S-Papier konnte allerdings nicht davon profitieren. Ähnlich wie Potash erwartet auch der deutsche Düngemittelproduzent eine verhaltene Nachfrage im ersten Halbjahr 2009. Dann rechnet die Branche mit leeren Speichern bei den Landwirten und somit einer wieder anziehenden Nachfrage. Langfristig orientierte Anleger lassen sich deshalb nicht beeindrucken und bleiben investiert. Kurzfristig allerdings könnten negative Meldungen das erste Halbjahr überschatten und für rückläufige Kursentwicklungen sorgen.
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