Perseus Mining: Quartal verfehlt Erwartungen
Der australische Goldproduzent Perseus Mining konnte in den vergangenen Monaten die schon fast gewohnte positive Entwicklung nicht fortsetzen. Unter anderem Produktionseinbußen belasteten den Kurs.
Die Aktie des in Australien beheimateten Goldproduzenten Perseus Mining ist in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck geraten. Ein Grund für die schwache Entwicklung war sicherlich die zuletzt enttäuschende Entwicklung des Goldpreises. Zudem hatte Perseus bei seinem Flaggschiffprojekt Edikan in Ghana Probleme mit der Verfügbarkeit des Hauptmahlwerks. Dadurch kam es zu Produktionseinbußen im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Die Goldförderung sank im Vergleich zum Septemberquartal um drei Prozent auf 51.090 Unzen, die unternehmenseigenen Prognosen wurden sogar um 13 Prozent verfehlt. Zudem wurde das Goldprojekt Sissingué in der Elfenbeinküste weiter hinausgschoben, da bislang noch nicht klar ist, welche Abgaben dort geleistet werden müssen.

Ausgestoppt
Die Aktie ist derweil auch unter den Stoppkurs des AKTIONÄR gerutscht und wurde mit einem Verlust von 29 Prozent verkauft. Am heutigen Mittwoch kann sich der Wert deutlich erholen und notiert gut drei Prozent im Plus. Die Aktie eignet sich weiterhin nur für risikobereite Anleger.
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