Perseus Mining: Deutlich geringere Kosten
Der australische Goldproduzent Perseus Mining trumpft mit zwei starken Projekten in Ghana und der Elfenbeinküste auf. Die jüngsten Produktionszahlen konnten überzeugen, so dass die gesteckten Jahresziele einmal mehr erreicht werden dürften.
Der in Australien beheimatete Goldproduzent Perseus Mining hat zuletzt die Produktionsergebnisse für sein Edikan-Goldprojekt in Ghana veröffentlicht. Im Septemberquartal förderte die Gesellschaft insgesamt 52.610 Unzen Gold und verfehlte damit die ursprüngliche Produktionsplanung von 55.000 bis 60.000 Unzen knapp. Positiv jedoch: Die geplanten Produktionskosten konnten deutlich unterschritten werden. Diese lagen bei 475 Dollar je Unze und damit 17 Prozent unter dem gesteckten Ziel. Im Vergleich zum Juniquartal fielen sie sogar 30 Prozent günstiger aus. Zudem wurden die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Perseus will 245.000 bis 265.000 Unzen Gold zu Cashkosten von 600 Dollar je Unze fördern.

Aussichtsreich positioniert
Erst vor Kurzem ist es Perseus gelungen, den Sprung vom Explorer zum Produzenten zu vollziehen: Anfang dieses Jahres erreichte die Edikan-Mine die kommerzielle Produktion. In Zukunft soll diese noch erweitert werden, um einen Anlagendurchsatz von acht Millionen Tonnen pro Jahr zu erreichen, so der Geschäftsführer Mark Calderwood im Interview mit DER AKTIONÄR. Zudem verfügt Perseus mit der Goldmine Sissingue in der Elfenbeinküste über ein weiteres hochinteressantes Projekt, das Ende 2013, Anfang 2014 in Produktion gehen soll. Anleger bleiben bei der hochinteressanten Aktie weiter investiert.
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