OMV sowie SAP und die Software AG im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I
Börse Online fährt auf Österreich und OMV ab. Der Aktionärsbrief beschäftigt sich mit SAP und der Software AG. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Börse Online erklären, ihnen würden einige Werte aus dem österreichischen Leitindex ATX charttechnisch ausgesprochen gut gefallen. Der absolute Favorit ist die Aktie des Öl- und Gasunternehmens OMV, deren Notierung eine entscheidende, vor eineinhalb Jahren begonnene Abwärtstrendlinie überwunden und damit ein blendendes Beispiel für ein klassisches technisches Kaufsignal geliefert hat. Nun muss der Kurs nur noch die 200-Wochen-Linie überwinden, dann ist die Basis für einen langfristigen Kursanstieg gelegt. Das Kursziel beträgt 34 Euro und der Stoppkurs sollte bei 23,60 Euro gesetzt werden.
Änderungen in Musterdepots von Börse Online:
Stefan Otto, Betreuer des Nebenwerte-Musterportfolios, hat den Stoppkurs für seine 1.600 Anteile der Deutschen Forfait von 3,30 Euro aufgehoben und möchte weitere 800 Aktien zu höchstens 3,40 Euro einbuchen. Zudem möchte er 125 Titel von Pfeiffer Vacuum Technology zu maximal 82 Euro aufnehmen.
Daniel Saurenz, zuständig für das Zertifikate-Musterdepot, hat seine 1.100 Bonus-Zertifikate (WKN TB3 RGT) auf Klöckner & Co mit einem Gewinn von einem halben Prozent zu 7,69 Euro ausgebucht. Dafür hat er 1.000 Call-Optionsscheine (WKN BN9 7M6) auf die Deutsche Bank zu 2,80 Euro eingebucht, 3.200 Call-Optionsscheine (WKN BP3 U3X) auf den Eurostoxx 50 zu 1,53 Euro und 295 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 DLB) auf den DAX zu 2,70 Euro.

Der Aktionärsbrief: SAP und/oder Software AG
Die Experten des Aktionärsbriefes gehen von leichten Enttäuschungen der Anleger über die Zahlen für das dritte Quartal von SAP aus. Der Softwarekonzern möchte diese Ergebnisse am Mittwoch, 24. Oktober, vorlegen. Die mit den Enttäuschungen wohl einhergehenden Kursrücksetzer sollten zum Kauf genutzt werden, denn Analysten schätzen den Anstieg der wichtigen Lizenz-Einnahmen im Jahresvergleich auf 13,6 Prozent. Damit ist die Dynamik des Wachstums bei der solideren SAP deutlich größer als bei der Software AG. Dafür ist das KGV der Software AG für das nächste Jahr von 13 im Vergleich zu der Kurs-Gewinn-Vielfachen von SAP mit 15,6 niedriger. Die Software AG hat bereits vorläufige Zahlen für das dritte Quartal präsentiert und damit ordentlich überrascht. Die Lizenzerlöse, die als wichtiger Indikator für das künftige Wartungs- und Servicegeschäft in der Softwareindustrie gelten, legten im Jahresvergleich um acht Prozent auf 81 Millionen Euro zu. Zudem gibt der Vorstand unprofitables Geschäft konsequent ab. Der "faire Wert" für die Aktie von Software AG liegt schätzungsweise zwischen 33 und 35 Euro.
Änderung in einem Musterdepot des Aktionärsbriefes:
Die Verantwortlichen für das spekulativ ausgerichtete Musterportfolio möchten 6.000 Call-Optionsscheine (WKN DZ7 9NH) auf die ProSiebenSat.1 Media AG einbuchen.
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