Nokia schlägt sie alle: Apple, Samsung, Sony, BMW und Co
Während Nokia in den USA noch einen schweren Stand hat, genießt die Marke in Indien einen hervorragenden Ruf – besser als Apple, Samsung, Sony oder BMW. Das ist eine einmalige Chance, schließlich zählt das Land fast so viele Einwohner wie China - knapp 1,3 Milliarden Menschen leben hier.
In Nordamerika hat der finnische Handybauer Nokia noch einen schweren Stand. Im vierten Quartal hat der Konzern hier lediglich rund 700.000 Geräte verkauft. Weltweit gingen 86,3 Millionen Mobiltelefone über die Ladentheke, davon 6,6 Millionen Smartphones. Die günstige Asha-Modellreihe fanden 9,3 Millionen Käufer. Die Geräte haben eine smartphoneartige Touch-Oberfläche und zielen insbesondere auf die Emerging Markets ab.
Zu den wichtigsten Märkten der Finnen zählt auch Indien. In dem Land mit knapp 1,3 Milliarden Einwohnern genießt Nokia einen hervorragenden Ruf. 2013 liegt die Marke Nokia bereits zum dritten Mal in Folge auf Platz 1 beim Markenreport "Brand Trust Report" der Marktforscher von Trust Research Advisory. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Samsung und Sony, für die es beide um zwei Plätze nach oben ging. Aus deutscher Sicht äußerst erfreulich: Für BMW ging es um 20 Plätze aufwärts auf den vierten Rang. Der Autobauer Tata fiel dagegen vom zweiten Platz auf den fünften Rang. Apple ist in den Top 5 nicht vertreten.

Aktie bleibt eine Wette
Nach dem Kursrutsch in der vergangenen Woche hat sich die Nokia-Aktie wieder stabilisiert. Risikofreudige Anleger nutzen das Niveau zum Einstieg, sollten sich aber im Klaren darüber sein, dass Nokia trotz der Erfolge der Asha-Modellreihe und der starken Stellung in Indien insbesondere eine Wette auf die Lumia-Smartphones ist. Das Kursziel beträgt weiterhin 3,80 Euro, ein Stopp bei 2,40 Euro sichert ab.
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