Nokia baut Stellen in China ab – Lumia-Start erwartet
Die Nokia-Aktie ist zuletzt wieder unter die Zwei-Euro-Marke gerutscht. Mit Spannung erwarten die Anleger den Marktstart der neuen Lumia-Generation. Am 1. November dürfte es soweit sein. Unterdessen wurde bekannt, dass der Konzern Stellen in China abgebaut hat. Wie geht es weiter?
Die Nokia-Aktie hat den Kampf um die Zwei-Euro-Marke vorerst verloren. Die Aktie dürfte aber bald wieder in den Fokus der Anleger rücken. Die neuen Lumia-Smartohones 820 und 920 können für 449 beziehungsweise 649 Euro bereits im Webshop der Metro-Tochter Mediamarkt bestellt werden. Als Veröffentlichungsdatum wird der 1. November genannt.
Stellebabbau in China
Unterdessen hat Nokia einem Bericht der staatlichen chinesischen Zeitung People's Daily zufolge einen Artikel der Global Times Sunday bestätigt, dem zufolge der Konzern in seinem chinesischen Werk Dongguan im Rahmen der laufenden Restrukturierung rund 100 Stellen gestrichen hat. Experten zufolge sei dies ein Zeichen dafür, dass Nokia sich mehr und mehr vom Geschäft mit klassischen Mobiltelefonen verabschiede und sich auf Smartphones fokussiere. "Klassische Handys rücken immer mehr in den Hintergrund, der Trend geht hin zum Smartphone. Unter den großen Herstellern hält bislang lediglich Nokia weitgehend an seiner Produktion für klassische Mobiltelefone fest", so Wang Ying von Analysys International. Bis Ende 2013 wolle der Konzern weltweit 10.000 Stellen streichen.

Neue Modelle im Blick
Entscheidend ist nun, ob die neuen Lumia-Modelle bei den Kunden Anklang finden. Sollte Konzernchef Stephen Elop mit Windows Phone auf das richtige Pferd gesetzt haben, könnte die Nokia-Aktie schnell wieder Fahrt aufnehmen. Zunächst lautet das Kursziel 3,80 Euro. Ein Stopp bei 1,30 Euro sichert ab.
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