Nokia-Aktie: Der allerletzte Strohhalm
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht für die Aktionäre des finnischen Handybauers Nokia. Die Aktie ist unter eine wichtige Unterstützung gerutscht, andererseits gibt es Positives aus Indien zu vermelden. Wie geht es jetzt weiter?
Jetzt ist es doch geschehen! Die Nokia-Aktie ist unter den mittelfristigen Aufwärtstrend gerutscht, der sich in den vergangenen Monaten als robuste Unterstützung erwiesen hatte. Einen Hoffnungsschimmer gibt es allerdings: Bei 2,79 Euro verläuft ein horizontaler Support, den es jetzt zu verteidigen gilt.
Nachdem zuletzt aus Indien mehrere Negativnachrichten einprasselten, gibt es jetzt eine gute Nachricht. Einer Studie der Marktforscher von Nielsen India zufolge genießt Nokia bei den Verbrauchern in Indien mit einem Wert von 88 Prozent den besten Ruf in der Branche. Samsung und Blackberry folgen auf den Plätzen zwei und drei.
25. Februar im Blick
Anleger sollten den 25. Februar im Blick behalten. Im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona dürften die Finnen einige Produktneuheiten vorstellen. Die Analysten von Strategy Analytics rechnen allerdings nicht damit, dass Nokia ein eigenes Tablet vorstellen wird. Vielmehr dürfte Nokia seinen Fokus auf neue Smartphones legen. Denkbar ist unter anderem ein neues Flaggschiff über dem Lumia 920 mit Alu-Gehäuse. Weitere Gerüchte besagen, dass Nokia die Produktpalette vor allem in der Klasse unter dem Lumia 920 ausbauen wird.

Charttechnisch angeschlagen
Die Nokia-Aktie ist unter den mittelfristigen Aufwärtstrend gerutscht. Nun muss die Aktie die horizontale Unterstützung bei 2,79 Euro verteidigen, sonst drohen weitere Verluste. DER AKTIONÄR hält an seiner langfristig positiven Einschätzung für die Nokia-Aktie fest, allerdings sollten Anleger den Stopp bei 2,40 Euro beachten.
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