Nokia: Smartphones zum selber drucken
Nokia lässt nichts unversucht, um die zwischenzeitlich verloren gegangene Coolness zurückzugewinnen. Jetzt bieten die Finnen an, dass sich Kunden die Handyschalen ihrer Lumia-Smartphones nach eigenen Wünschen selber drucken können.
Wem die Farbpalette der Lumia-Smartphones nicht ausreicht, der kann sich jetzt seine Handy-Hülle nach eigenen Wünschen anfertigen lassen. Mit einem eigenen 3D-Drucker oder über einen Online-Druckservice kann man sich die Smartphone-Hülle selbst in Kunststoff anfertigen lassen.

Hierfür hat Nokia eine 3D-Vorlage für die Gehäuserückseite des Smartphones Lumia 820 zum Download bereitgestellt. 3D-Drucker sind in den USA mittlerweile schon für unter 1.000 Dollar zu haben. Es gibt auch die Möglichkeit, seine personalisierte Handy-Hülle von einem 3D-Druck-Service im Internet anfertigen zu lassen.
Drucken in 3D
Mit dieser neuen Möglichkeit zeigt Nokia einmal mehr, dass der Konzern vor allem bei den jugendlichen Kunden punkten will. Der 3D-Druck hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Hiervon haben auch die Aktien der führenden Anbieter von 3D-Druckern profitiert. So hat sich etwa das Papier von 3D Systems (WKN 888 346) in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdreifacht.

Weiter auf Kaufniveau
Die Aktie von Nokia befindet sich nach ihrem jüngsten Höhenflug in einer Konsolidierung. Aber im laufenden Jahr ist noch einiges von den Finnen zu erwarten. DER AKTIONÄR rät weiter zum Kauf der Aktie. Aber auch 3D Systems ist weiterhin ein interessantes Investment.

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