Lynas: Erneut Turbulenzen
Nur kurz konnten sich die Aktionäre von Lynas freuen. Die erst vor wenigen Wochen erteilte vorläufige Betriebserlaubnis wurde zuletzt wieder ausgesetzt. Nun wurde bekannt, dass das Projekt wohl bis mindestens Anfang November still liegen soll. Die Aktie brach daraufhin erneut ein.
Die Aktie des australischen Seltene-Erden-Unternehmens Lynas ist am Mittwoch erneut deutlich eingebrochen. Am frühen Nachmittag notiert der Wert mehr als zwölf Prozent im Minus bei 0,601 Euro. Grund für den erneuten Kursrückschlag ist die Nachricht, dass Lynas seine Verarbeitungsanlage in Malaysia auch weiterhin nicht in Betrieb nehmen kann. Erst im September hatte die Gesellschaft die vorläufige Betriebserlaubnis erhalten, auf einen Antrag von verschiedenen Umweltgruppen wurde diese jedoch von einem malaysischen Gericht aufgehoben. Die Stilllegung wurde Berichten zufolge nun bis 8. November verlängert. Dann sollen zwei gerichtliche Revisionen zur Anhörung kommen. Die Anlage ist deswegen so umstritten, da bei der Verarbeitung von Seltenen Erden dort radioaktive Abfälle entstehen würden.
Stopp beachten
Die Aktie eignet sich deswegen weiterhin nur für risikobereite Anleger. Der Stopp bei 0,50 Euro bleibt weiterhin bestehen.

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