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Lufthansa-Konkurrent Air France-KLM: Das Grauen geht weiter

Michael Herrmann

Air France-KLM steckt weiter knietief in der Krise. Der Umsatz ist im ersten Quartal 2012 zwar gestiegen, profitiert hat die französisch-niederländische Airline davon aber so gut wie gar nicht. Das erste Quartal 2012 endete mit massiven roten Zahlen. Besserung ist nicht in Sicht.

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Air France-KLM hat den Umsatz im ersten Quartal 2012 um sechs Prozent von 5,3 auf 5,6 Milliarden Euro gesteigert. So viel zu den guten Nachrichten. Die schlechten Nachrichten folgen beim Blick auf das dabei erzielte Ergebnis. Operativ stand am Ende ein Verlust von 597 Millionen Euro zu Buche. Netto blieb davon noch ein Minus von 368 Millionen Euro oder 1,25 Euro je Aktie. Das ist mehr als ein Drittel des aktuellen Börsenwertes.

Keine Aussicht auf Besserung

Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Air France-KLM hat bisher noch keine überzeugenden Antworten auf den verschärften Wettbewerb in der Luftfahrtbranche und die viel zu hohen Personalkosten geliefert. Zudem erwartet der Konzern, dass die Treibstoffkosten 2012 um 1,1 Milliarden Euro steigen werden. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass Air France-KLM beim Halbjahresverlust weiter davon ausgeht, dass man unter dem Vorjahreswert von 548 Millionen Euro liegen wird.

Einschätzung bestätigt

DER AKTIONÄR sieht weiter keinen Grund, bei der Aktie von Air-France KLM einzusteigen. Das Ergebnis für das erste Quartal hat einmal mehr die Einschätzung bestätigt, dass der Konzern tief in der Krise steckt. Die Gewinne des in Ausgabe 10/12 vorgestellen Turbo-Bear der Citigroup mit der WKN CT0YRQ sollten in Zukunft weiter ausgebaut werden, denn die Aktie hat nach wie vor Abwärtspotenzial bis 2,50 Euro.

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