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Lloyds will 2010 zurück in die Gewinnzone

Thorsten Küfner

Der angeschlagene britische Bankenriese Lloyds will nach zwei Jahren mit hohen Verlusten 2010 wieder schwarze Zahlen schreiben. Der teilverstaatlichte Konzern rechnet damit, dass sich die Abschreibungen im laufenden Jahr ähnlich stark verringern wie im zweiten Halbjahr 2009.

Die Lloyds Banking Group hat angekündigt, im laufenden mit einem Überschuss zu rechnen. Der Bankenriese, der aus der Fusion von Lloyds TSB und der durch die Finanzkrise stark angeschlagenen HBOS hervorgegangen ist, würde damit zum ersten Mal seit dem Zusammenschluss schwarze Zahlen ausweisen. 2008 und 2009 verbuchte das zu 41 Prozent verstaatlichte Institut noch Verluste in Milliardenhöhe. Nun hofft Lloyds darauf, dass sich die notwendigen Abschreibungen weiter deutlich verringern. In der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres sank die Summe der Wertberichtigungen gegenüber dem ersten Halbjahr rum 21 Prozent, was sich auch 2010 fortsetzen sollte. Zudem spricht Lloyds von einem starken Start ins laufende Jahr.

Mutige verdienen mit

DER AKTIONÄR rät mutigen Anlegern mit einem langen Atem weiterhin dazu, bei Lloyds oder bei RBS (siehe unter Lloyds und RBS weiter unter Druck) einzusteigen. Beide Großbanken haben dank ihrer breiten Kundenbasis und ihrer starken Marktstellung in zahlreichen Sparten gute Chancen, wieder Gewinne in Milliardenhöhe zu erzielen, sobald die Altlasten aus der Finanzkrise abgearbeitet sind. Dieses Potenzial spiegelt deren derzeitiger Börsenwert in keinster Weise wider. Das Kursziel von Lloyds lautet 1,00 Euro (Stoppkurs: 0,39 Euro), das Ziel bei RBS 0,80 Euro (Stopp: 0,28 Euro).

Welche Bankaktien über noch mehr Potenzial verfügen, lesen Sie im Spezialreport des AKTIONÄRs: Die besten Bankaktien der Welt.

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