Esprit: Gisele bringt’s!

„Neuer Kick durch Gisele“, titelte vor Kurzem DER AKTIONÄR und riet zum Einstieg bei Esprit. Die Empfehlung ist gerade einmal zwei Monate alt, jetzt steht das Papier 50 Prozent höher. Was ist geschehen?
Die von Firmenlenker van der Vis angeordnete Frischzellenkur beim Modekonzern Esprit trägt erste Früchte. Auch dank der Unterstützung von Model-Ikone Gisele Bündchen präsentiert sich das Label rundumerneuert. Ein positives Analystenstatement sorgt für die Initialzündung bei der Aktie.
Aufschwung mit Bündchen
Esprit möchte seine großen Potenziale endlich heben. Zu der erfolgreichen Neuausrichtung von Konzernlenker van der Vis soll der Ausbau der Filialkette in wachstumsstarken Regionen ebenso beitragen wie hochwertige Mode-Kollektionen (siehe Empfehlung DER AKTIONÄR). Mit Topmodel Gisele Bündchen, die der Neuinszenierung des bekannten Labels seit Kurzem ein Gesicht gibt, bewies Esprit ein goldenes Händchen. Die beliebte Brasilianerin steht für eine neue Zielgruppe bei Esprit. Fast folgerichtig wurde nun vereinbart, dass die vor sechs Monaten begonnene Zusammenarbeit auch mit einer Frühjahrskampagne fortgesetzt werden soll. Die Werbepräsenz von Bündchen wird noch einmal kräftig ausgebaut.
UBS stuft hoch
Als jüngster Kurstreiber erwies sich zudem eine Kaufempfehlung der UBS. Die Analysten haben ihr Rating von "Verkaufen" auf "Kaufen" heraufgestuft. Auch das Kursziel für die Esprit-Aktie wurde von 14,70 auf 15,40 Hongkong-Dollar nach oben korrigiert. Als Voraussetzung für mögliche goldene Zeiten sehen die Experten die Überzeugungskraft Esprits hinsichtlich des angestrebten Turnarounds. Bei den Halbjahreszahlen (Veröffentlichung am 23. Februar) erwartet UBS einen Nettogewinn in Höhe von 203 Millionen Hongkong-Dollar.
50 Prozent schon erreicht!
Innerhalb von nur acht Wochen hat die Esprit-Aktie das „Mindestkursziel" von DER AKTIONÄR in Höhe von 1,50 Euro bereits erreicht. Die Aussichten auf weiter steigende Kurse stehen derzeit vor allem deshalb gut, weil immer mehr Investoren auf den Wert aufmerksam werden und womöglich auf den fahrenden Zug aufspringen wollen. Nichtsdestotrotz bleibt das Papier angesichts der schwer vorhersehbaren Geschäftsentwicklung nur spekulativ orientierten Investoren vorbehalten. Investierte Anleger bleiben dabei und ziehen ihren Stopp auf 1,10 Euro nach.
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