Der Boom an den Agrarmärkten geht weiter. Die wachsende Weltwirtschaft, der anziehende Wohlstand in den Schwellenländern, die steigende Weltbevölkerung sowie die zunehmende Bedeutung von Biokraftstoffen treiben die Nachfrage nach Agrarrohstoffen.
Agrarrohstoffe sind gefragter denn je. Die Bauern suchen deswegen nach immer effizienteren Anbaumöglichkeiten. Dementsprechend gut laufen die Geschäfte bei Potash.
Der Boom an den Agrarmärkten geht weiter. Die wachsende Weltwirtschaft, der anziehende Wohlstand in den Schwellenländern, die steigende Weltbevölkerung sowie die zunehmende Bedeutung von Biokraftstoffen treiben die Nachfrage nach Agrarrohstoffen. Die Anbauflächen sind jedoch begrenzt. Die Lösung lautet deswegen höhere Produktivität, was insbesondere durch verstärktes Düngen erreicht werden kann. Unmittelbarer Profiteur dieser Entwicklung ist der kanadische Düngemittelhersteller Potash.
Hervorragende Marktstellung
Gegründet wurde die Ursprungsgesellschaft im Jahr 1975 von der Regierung des kanadischen Bundesstaates Saskatchewan, die inzwischen aber ihre Firmenanteile veräußert hat. Mittlerweile ist Potash zum Branchenführer in seinem Marktsegment aufgestiegen. Der Konzern kontrolliert rund zwei Drittel der weltweit bekannten Pottasche-Reserven. Des Weiteren produziert Potash Phosphate und Stickstoffe, die ebenfalls zur Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität eingesetzt werden.
>Gewinne sprudeln
Die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr sprechen für sich. So kletterte der Umsatz um 38 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte sogar um 74 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zu. Die Geschäfte dürften auch in Zukunft weiter blühen. Denn wie die oben stehende Grafik verdeutlicht, ist vor allem in den asiatischen Staaten ein hohes Bevölkerungswachstum zu erwarten. Und diese Länder, insbesondere China, müssen den größten Teil ihres Düngemittelbedarfs importieren.
Fazit
In Zukunft werden deutlich mehr Agrarrohstoffe benötigt. Düngemittel, wie sie Potash herstellt, werden somit zum begehrten Produkt. Für zusätzliche Fantasie bei der Gesellschaft sorgen Übernahmespekulationen. Als Interessenten werden unter anderem BHP Billiton und Rio Tinto gehandelt.
Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 16/2008.
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