Electronics Line 3000 und Nokia im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II
Platow Emerging Markets geht ein Risiko mit einem Engagement bei dem Sicherheits-Konzern Electronics Line 3000 ein. Börse Online glaubt an die Renaissance von Nokia. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Platow Emerging Markets schreiben das Jahr 2012 für Electronics Line 3000 ab. Dazu haben neben dem belastende Umfeld im europäischen Markt auch die geringe Bestellmenge eines Großkunden geführt haben. Der Anbieter von drahtlosen Sicherheitssystemen im privaten Wohnumfeld möchte die Zahl der Kunden erhöhen und hat seit dem Jahr 2014 immerhin 34 neue Abnehmer erreicht. Außerdem vertreibt das israelische Unternehmen die Produkte in Läden für Kunden, welche die Installation selbst übernehmen. Doch das hat nicht gereicht, um die rückläufigen Bestellungen der Großkunden auszugleichen. Electronics Line 3000 hat allerdings mittelfristig gute Aussichten, die Trendwende zu schaffen. Dazu soll der geplante Internet-Handel beitragen, mit dem der Konzern näher an die Endkunden herankommen möchte. Zudem lässt Electronics Line 3000 in der Volksrepublik China fertigen, um die Kosten zu senken. Künftig sollten zudem Synergien mit RIS CO gehoben werden. Das Unternehmen ist als Teil der Gruppe RIS CO für die Produkte in der mittleren Preisklasse sowie für Kleinunternehmen zuständig. Die Muttergesellschaft bedient den Markt für professionelle Installationen und die Hochtechnologie. Charttechnisch hat sich der Aktienkurs jüngst etwas stabilisiert. Insgesamt sollten nur risikobereite Anleger die Aktie jetzt und bei eventuellen Rücksetzern bis 0,58 Euro zukaufen und ihr Engagement bei 0,48 Euro absichern.

Börse Online: Nokia wird wieder modern
Die Sparte "Mobiltelefone" ist aufgrund der guten Nachfrage nach den sogenannten Smartphones der Lumia-Reihe im vierten Quartal 2012 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nokia hätte sogar noch mehr Geräte verkaufen können, allerdings hatte der finnische Konzern Lieferengpässe. Insgesamt setzte Nokia 6,6 Millionen Smartphones und 86,3 Millionen gewöhnliche Mobiltelefone ab. Die günstigen Geräte verkaufen sich vor allem in Entwicklungsländern gut, allerdings sind die Gewinnspannen für diese Telefone niedrig. Trotz dieser positiven Zahlen bleibt der Vorstand bislang eher vorsichtig, saisonüblich ist das erste Quartal deutlich schwächer als das vierte Quartal in welches Weihnachten fällt. Das Management möchte am Donnerstag, 24. Januar, die genauen Zahlen für das vierte Quartal 2012 und das Gesamtjahr vorlegen. Die Experten von Börse Online raten risikobereiten Anleger weiterhin zum Kauf der Aktie, denn es scheint so, als kämen die Smartphones von Nokia bei den Kunden wieder gut an. Das Kursziel beträgt 4,20 Euro und der Stoppkurs sollte bei 2,90 Euro gesetzt werden.
Änderungen in Musterdepots von Börse Online:
Franz-Georg Wenner, Betreuer des Nebenwerte-Musterportfolios, hat 400 Anteile von Kinghero zu 10,65 Euro eingebucht (Stoppkurs bei 8,30 Euro) sowie 500 Aktien von Ming Le Sports zu 6,72 Euro (Stoppkurs bei 5,40 Euro) und 450 Titel von Powerland zu 8,34 Euro (Stoppkurs bei 6,50 Euro).
Daniel Saurenz, Verantwortlicher für das Zertifikate-Musterportfolio, hat seine 670 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 HJL) auf den Eurostoxx 50 und seine 65 Zertifikate (WKN 722 373) auf Gold wohl jeweils mit Verlust ausgebucht. Zudem hat er sich von den 950 Call-Optionsscheinen (WKN HV5 RNK) auf den DAX und den 110 Zertifikaten (WKN AA5 BF2) auf den Aktienkorb Euro Periphery Value Select wohl jeweils mit Gewinn getrennt.
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