EADS und K+S im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II
Platow Derivate glaubt an genügend Käufer, um den Aktienkurs von EADS wieder in Richtung Jahreshöchststände zu bewegen und stellt ein passendes Zertifikat vor. Der Frankfurter Börsenbrief setzt auf weiter steigende Notierungen von K+S. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Platow Derivate erinnern an den Anstieg des Aktienkurses der European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V. auf rund 31 Euro Anfang April, nachdem die Notierung Anfang Februar den Widerstand bei 25,40 Euro überwunden hat. Anschließend sank der Kurs bis Anfang Juni wieder auf zirka 25 Euro, um danach auf 29 Euro zuzulegen. Derzeit kosten die Anteile des Luft- und Raumfahrtkonzerns etwa 28,50 Euro. Die Marke von 25 Euro sollte nun nicht mehr unterschritten werden, dagegen dürfte die Notierung bis zum Jahreshoch bei 32 Euro steigen. Risikobereite Anleger sollten deshalb den endlos laufenden Call-Optionsschein (WKN DZ7 3AK) der DZ Bank auf EADS kaufen. Der Schein ist mit einer Basis bei 21,34 Euro, einer Totalverlustschwelle bei 22,42 Euro und einem Hebel von derzeit 3,8 ausgestattet.
Änderungen in den Musterdepots von Platow Derivate:
Die Verantwortlichen für das Derivate-Musterportfolio haben 1.700 Long-Zertifikate (WKN BP2 6YQ) auf die Bechtle AG zu 0,75 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 0,61 Euro gesetzt sowie 1.800 Call-Optionsscheine (WKN DZ7 3AK) auf EADS zu 0,59 Euro aufgenommen und bei 0,38 Euro abgesichert.
Die Verantwortlichen für das Alpha-Turbo-Musterdepot haben 3.700 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 TV6) auf das Paar BayWa/DAX zu 1,12 Euro eingebucht und den Stopp-Loss bei 0,80 Euro platziert. Damit spekulieren sie auf eine bessere Wertentwicklung des Aktienkurses im Vergleich zum Index. Zudem möchten sie noch 1.600 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 TYE) auf das Paar STADA Arzneimittel/DAX zu höchstens 1,48 Euro aufnehmen und bei 0,94 Euro absichern.

Der Frankfurter Börsenbrief : Bei K+S geht's weiter aufwärts
Die Fläche, auf der landwirtschaftliche Güter angebaut werden, wird nach Angaben der Experten des Frankfurter Börsenbriefes kleiner. Zudem wird immer mehr Nutzfläche für den Anbau auch von Nahrungsmitteln verbraucht, um mit den etwa aus Weizen oder Mais hergestellten Biotreibstoffen die Autos zu betanken. Doch die Zahl der Menschen auf der Erde steigt und deshalb nimmt der Bedarf an Nahrungsmitteln zu. Zudem essen immer mehr Menschen Fleisch, was noch größere Mengen an landwirtschaftlichen Gütern nötig macht, um die Tiere zu mästen. Der Salz- und Düngemittelkonzern K+S rechnet mit acht Kilogramm Weizen, Mais oder anderen Nahrungsmitteln, die an eine Kuh verfüttert werden müssen, um ein einziges Kilogramm Rindfleisch zu erhalten. Vor diesem Hintergrund ist es nötig, den Ernteertrag zu erhöhen, was mit Düngemitteln wie Phosphat, Stickstoff, Kali, Schwefel oder Magnesium geschehen kann. Der Preis für kali- und magnesiumsulfathaltige Produkte schwankt allerdings sehr stark, weshalb der Aktienkurs von K+S seit dem vergangenen Jahr in der Spitze beinahe die Hälfte an Wert verloren hat. Jetzt scheint es wieder nach oben zu gehen, was fundamental gerechtfertigt ist anhand von Kurs-Gewinn-Verhältnissen von vergleichsweise niedrigen 12 für dieses und 11 für das nächste Jahr. Anleger sollten die Aktie von K+S mit einem Kursziel von 50 Euro und einem Stoppkurs bei 32,75 Euro kaufen.
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