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Die Super-Aktien (Teil 27): Rolls-Royce

Dominik Schertel

Sie sind der Traum eines jeden Börsianers: Aktien, die über Jahre hinweg kontinuierlich steigen und dem Anleger hohe Gewinne bescheren. Zugegeben, sie haben Seltenheitswert – aber es gibt sie. Es handelt sich meistens um Unternehmen, die wegen eines guten Geschäftsmodells und einer starken Marktstellung durchaus auch weiterhin Kursgewinne versprechen. Denn eines ist Fakt: Befindet sich eine Aktie in einem langfristigen Aufwärtstrend, ist die Wahrscheinlich hoch, dass sich dieser Trend fortsetzt.

DER AKTIONÄR stellt in seiner neuen Serie einige dieser Super-Aktien vor:

Rolls-Royce Performance in zehn Jahren: 340 Prozent - 16,0 Prozent pro Jahr

Rolls-Royce ist hierzulande vor allem als Hersteller von Luxusautos bekannt. Mit der Aktie von Rolls-Royce haben diese aber nichts mehr zu tun. Die Autosparte wurde bereits 1973 vom Kerngeschäft der Flugzeugtriebwerke getrennt. Nach dem Mischkonzern General Electric ist Rolls-Royce der zweitgrößte Triebwerksbauer der Welt. Die Briten sind daher einer der größten Profiteure der explodierenden Passagierzahlen. Damit Rollys-Royce auch in Zukunft zu den Marktführern gehört, arbeiten die Briten eng mit den beiden wichtigsten Flugzeugbauern Boeing und EADS zusammen. Für negative Schlagzeilen sorgte im vergangenen Herbst der Triebwerksbrand eines A380 der australischen Airline Quantas. Der befürchtete Auftragsrückgang ist aber ausgeblieben. Rolls-Royce musste lediglich einige Triebwerke tauschen und eine Entschädigung zahlen.

Gemeinsames Ding mit Daimler

Gemeinsam mit Daimler hat Rolls-Royce den auf große Dieselmotoren spezialisierten deutschen Motorenbauer Tognum übernommen. Die Kooperation verspricht erhebliches zusätzliches Wachstumspotenzial. "Der Zukauf wird uns weitere Möglichkeiten zum profitablen Wachstum ermöglichen und signifikant zur Breite und zum Gleichgewicht unseres Portfolios beitragen", erläutert Konzernchef John Rishton.

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