Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 4,99 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Die Millionen-Formel: So finden Sie automatisch die besten Aktien

  • McDonald's: Schnelles Essen - fette Gewinne

weitere Werte: Allianz, Coca-Cola, E.on ...

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Exklusivinterview mit Dr. Jens Ehrhardt: "Kein zweites Lehman"

Er ist einer der bekanntesten Fondsmanager und Vermögensverwalter in Europa. Die Rede ist von Dr. ...»mehr

US-Indizes erholen sich - Sorgen um Eurozone belastet weiter - Facebook im Plus - Dell, Big Lots, Macy´s

»mehr

Eine Frage der Kosten

Dieser Goldproduzent könnte das schaffen, was ihm keiner zugetraut hat. Die Aktie wäre dann ein ...»mehr
Startseite> Empfehlungen> Aktien Weltweit

Die neuen Börsenstars

Thorsten Küfner

Die Börsen in Brasilien, Russland, Indien und China haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Ähnliches traut man nun auch den Aktienmärkten der Next-Eleven-Staaten zu.

Goldman-Sachs-Chefökonom Jim O'Neil hatte bereits 2003 erklärt, dass Brasilien, Russland, Indien und China bis 2050 eine enorm wichtige Rolle für die Weltwirtschaft spielen werden und auch deren Aktienmärkte über erhebliches Potenzial verfügen. Doch kaum jemand hatte damals eine derart dynamische Entwicklung dieser Volkswirtschaften erwartet. Denn schon jetzt zählen die BRIC-Staaten zu den Lokomotiven der Weltkonjunktur. Enormes Potenzial sieht O'Neil indes auch in elf weiteren Schwellen- und Entwicklungsländern, die lange Zeit von den Investoren eher stiefmütterlich behandelt worden waren: die Next Eleven oder auch N-11. Die elf "Auserwählten" sind Türkei, Iran, Pakistan, Bangladesch, Viet­nam, Indonesien, die Philippinen, Südkorea, Nigeria, Ägypten und Mexiko.

Hohe Risiken - enorme Chancen

Natürlich darf man nicht erwarten, dass in wenigen Jahren Volkswirtschaften wie Viet­nam oder Bangladesch eine ähnlich wichtige Rolle für die Weltwirtschaft spielen werden wie die BRIC-Staaten. Eine vergleichbare Börsenentwicklung wäre aber auch in einigen dieser Länder möglich. Zwar sind die politischen Risiken in zahlreichen Staaten eindeutig höher als in den BRIC-Ländern, im Gegenzug bieten sich Investoren dort auch immense Chancen. Denn die Voraussetzungen für anhaltend hohes Wachstum sind hervorragend.

Bevölkerung wächst und wächst

So dürften die Volkswirtschaften der Länder, die zudem nahezu alle über einen großen Reichtum an Rohstoffen verfügen, deutlich vom demografischen Wandel profitieren. Bereits jetzt leben in den N-11 mehr als eine Milliarde Menschen, das Bevölkerungswachstum beträgt durchschnittlich deutlich mehr als ein Prozent. Zudem ziehen aufstrebende Staaten wie Indonesien oder Mexiko stetig höhere ausländische Direktinvestit­i­onen an. Immer mehr Global Player for­cieren nun den Markteintritt in bisher kaum beachteten Ländern wie Nigeria, Bangladesch oder Pakistan - alles Staaten mit einer Bevölkerung von weit über 100 Millionen, Tendenz steigend.

Boom am Bosporus

Anleger, die davon profitieren wollen, haben es allerdings nicht gerade leicht. Aktien vieler N-11-Staaten werden in Deutschland kaum gehandelt, türkische Papiere überhaupt nicht. Leider - denn die Wirtschaft am Bosporus brummt: 2010 und 2011 sollen Wachstumsraten von mehr als fünf Prozent verbucht werden. Trotz der Rallye des Jahres 2009, als der Leitindex ISE 100 rund 90 Prozent zulegte, sind die Aktien noch moderat bewertet. Anleger sollten hier mithilfe von Fonds einsteigen. Hierbei bieten sich der ETF von Lyxor (WKN LYX 0AK) auf die 20 größten Konzerne des Landes oder der aktiv gemanagte Fonds der ESPA (WKN 694 675) an.

Mehr in der aktuellen Ausgabe

Welche Aktien aus den N11-Staaten sich als wahre Highflyer entpuppen könnten und Vieles mehr, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄRs. Hier als ePaper erhältlich.

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

Wer mit Ökonomen, Fondsmanagern oder Händlern spricht und sie nach den aussichtsreichsten Regionen für Investments fragt, der wird immer wieder zwei Wörter hören: Emerging Markets. Auf den Schwellenländern ruht die Hoffnung. Sie können mit Wachstumsraten aufwarten, von denen die Industrieländer nur noch träumen können. Doch auch hier trennt sich die Spreu vom Weizen....mehr
In Moskau gibt es noch wahre Schnäppchen. Jenseits von Gazprom und Lukoil sammeln clevere Anleger jetzt Schlüssel-Unternehmen zu Discountpreisen ein. Mit unseren vier Aktien-Favoriten hebeln Sie die weitere Erholung der russischen Wirtschaft. ...mehr
Die schwierige Zeit scheint beim britisch-australischen Bergbaukonzern Rio-Tinto endgültig vorbei zu sein. So winken Rio Tinto nach dem neu ausgehandelten Preissystem für Eisenerz doppelt so hohe Einnahmen aus Eisenerzverkäufen wie bisher. Auch die Analysten der Credit Suisse bestätigen ihre Kaufempfehlung für die Aktie. ...mehr
Der südkoreanische Stahlriese Posco will die Preise für die meisten Stahlprodukte drastisch erhöhen. Im Gespräch ist eine Preissteigerung von mindestens 20 Prozent. Der Grund: Die gestiegenen Rohstoffkosten. Die Konkurrenz dürfte mit Interesse verfolgen, ob Posco diese Preiserhöhung durchsetzen kann....mehr
Warren Buffett bereitet den Gerüchten ein Ende: Berkshire Hathaway plant keine weiteren Zukäufe bei dem südkoreanischen Stahlproduzenten. Der Anteil soll bei etwa 4,5 Prozent bleiben....mehr

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste