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Deutsche Bank, Commerzbank, Unicredit und Co: Sorgen um Portugal

Thorsten Küfner

Kaum ist Griechenland (vorerst) wieder gerettet, schon haben die Marktteilnehmer ein neues Schreckgespenst ausgemacht: Portugal. Der Eurostaat benötigt wohl weitere Hilfen in Milliardenhöhe, was die Kurse von Deutscher Bank, Commerzbank oder Unicredit belastet.

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Griechenland hat nach langwierigen Verhandlungen doch noch die benötigten Kredite erhalten. Nun blicken die Marktteilnehmer gebannt auf die weitere Entwicklung in Portugal. Das Land gilt nach Griechenland als das größte Sorgenkind der Eurozone. Der westeuropäische Staat hat mit einer Rezession und einem - auch dadurch bedingt - hohen Defizit zu kämpfen. Der Schuldenstand beläuft sich aktuell auf knapp 120 Prozent der Wirtschaftsleistung. Nachdem die Renditen für portugiesische Staatsanleihen zuletzt deutlich rückläufig waren, ziehen sie nun wieder an - ein denkbar schlechtes Zeichen.

Keine Panik

Die Situation in Portugal ist zwar nach wie vor besorgniserregend, was auch die Kurse von Bankaktien wie Commerzbank, Deutscher Bank oder Unicredit belastet. Allerdings sind die Probleme doch deutlich geringer als in Griechenland. Weitere Hilfen für das Land dürften die anderen Staaten der Eurozone ohne allzu große Probleme stemmen können. Anleger sollten Ruhe bewahren und bei ausgewählten Finanztiteln wie etwa Unicredit (Einschätzung unter: Unicredit: Kursziel 4,60 Euro), Commerzbank (Kursziel angehoben) oder Deutscher Bank (Es fehlt nicht mehr viel) weiter zugreifen.

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