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Der Ölpreis und Apple im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

W. Sperber

Das Zertifikatejournal möchte mit einem Derivat schnell Gewinne mit dem Ölpreis machen, auch wenn der etwas sinken sollte. Der Austria Börsenbrief freut sich über das nun wieder intakte Wachstum von Apple.

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Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikatejournals empfehlen, das spätestens am 21. September 2016 fällige Express-Zertifikat (WKN AK0 CW5) der DZ Bank auf Rohöl der Nordsee-Sorte Brent bis spätestens Freitag, 14. September, zu zeichnen oder danach zu kaufen, um das hohe Aufgeld von 2,5 Prozent zu umgehen. Die Bank tilgt den Nominalwert von 100 Euro im September 2013 und zahlt sieben Euro extra, wenn der Ölpreis dann höher ist als am 14. September diesen Jahres. Sollte das nicht der Fall sein, muss der Ölpreis im September 2014 nur mehr 95 Prozent des Wertes von September 2012 erreichen, um zu tilgen; im September 2015 sind es mindestens 90 Prozent im Vergleich zum Referenzwerte von September 2012 und im September 2016 reichen 85 Prozent. Wird dieser Wert erreicht, tilgt die Bank den Nominalwert von 100 Euro zuzüglich der jeweils sieben Euro pro Jahr Laufzeit und zahlt damit 128 Euro zurück. Das entspräche einer Rendite von 5,7 Prozent pro anno. Kostet Brent-Öl im September 2016 mindestens 65 Prozent des Vergleichswertes von September 2012 zahlt die Bank lediglich den Nominalwert von 100 Euro zurück. Liegt der Ölpreis noch niedriger tilgt die Bank entsprechend der tatsächlichen Wertentwicklung, also mit höchstens 65 Euro.

Derzeit ist der Ölpreis eigentlich zu hoch, denn aufgrund der Wirbelsturm-Saison im Golf von Mexiko und der Karibik haben die US-Firmen dort die Produktion eingeschränkt. Zudem erwarten die Anleger eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die US-Notenbank, was den Ölpreis ebenfalls stützt. Der charttechnische Aufwärtstrend ist gültig und könnte kurzfristig zu einem Anstieg des Preises auf bis zu 120 Dollar je Fass zu 159 Litern führen.

Chart

Der Austria Börsenbrief: Apples Wachstum ist wieder intakt

Der US-Konzern Apple hat einen Sieg vor einem US-Gericht gegen den südkoreanischen Wettbewerber Samsung Electronics in einem Patentstreit errungen, den die Experten des Austria Börsenbriefes als grandios bezeichnen. Das Gericht verurteilte Samsung dazu, eine Milliarde Dollar an Apple zu zahlen. Da die Geschworenen der Ansicht gewesen seien, Samsung hätte die Rechte von Apple absichtlich verletzt, könnte die Strafe sogar auf drei Milliarden Dollar steigen. Samsung möchte dieses Urteil allerdings wohl anfechten. Ungeachtet dessen dürfte das Urteil andere Konkurrenten abschrecken. Deswegen stieg der Aktienkurs von Apple auf Rekordhöhen. Der nunmehr wieder völlig intakte charttechnische Aufwärtstrend spricht für weiter steigende Notierungen.

Die aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - einzig und alleine - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.

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