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Commerzbank, Deutsche Bank und Unicredit: Keine Einigung im Griechenland-Streit

Thorsten Küfner

In der Frage um weitere Hilfen für das hoch verschuldete Griechenland konnten am Wochenende erneut keine Fortschritte erzielt werden. Daher bleibt vorerst weiterhin unklar, ob Gläubiger wie Commerzbank, Deutsche Bank oder Unicredit weitere Verluste auf ihr Griechenland-Engagement hinnehmen müssen.

Die Gespräche über die Umsetzung des eigentlich bereits im Oktober vereinbarten „freiwilligen" Schuldenschnitts für Griechenland wurden am Wochenende erneut unterbrochen. Die griechische Regierung und die Gläubigerbanken konnten sich wieder nicht über die Details einigen. Eine der Streifragen war unter anderem die genaue Höhe des Forderungsverzichts - ursprünglich vereinbart waren 50 Prozent, jetzt pochen offenbar einige Banken auf nur noch 30 Prozent. Dabei drängt die Zeit, da Griechenland Anfang März weiteres Kapital benötigt, um den Staatsbankrott zu verhindern. Hierfür wäre aber eine Lösung des Streits um den Schuldenschnitt notwendig.

Darüber hinaus sollten die Ergebnisse des Wochenendes dem Treffen der Finanzminister vorliegen, die auch über eine mögliche weitere Aufstockung des Euro-Rettungsschirms debattieren wollten. Nun wird wohl einmal mehr das Thema Griechenland auf der Tagesordnung stehen.

Nichts für schwache Nerven

Für die Bankaktien wie Commerzbank, Deutsche Bank oder Unicredit wäre es sehr wichtig, dass endlich Klarheit in der Frage des Schuldenschnitts für Griechenland herrscht. So lange dies nicht gegeben ist und sich die führenden europäischen Politiker auch nicht auf eine mögliche Lösung der Schuldenkrise einigen können, bleiben die Anteile weiterhin Spielball für Spekulanten. Daher sollten trotz der niedrigen Bewertung der Aktien weiterhin nur mutige Anleger zugreifen und ihre Positionen unbedingt mit Stoppkursen absichern (Commerzbank: 1,10 Euro; Deutsche Bank: 25,00 Euro; Unicredit 2,10 Euro).

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