CoffeeCo: Auf den Spuren von Starbucks und Green Mountain Coffee
Der US-Lebensmittelkonzern Sara Lee will bereits im Sommer seine Kaffe- und Teesparte an die Börse bringen. Die neue Gesellschaft trägt den provisorischen Namen CoffeeCo und hat ihren Sitz in Amsterdam. Lohnt sich ein Blick auf die Aktie des Senseo-Herstellers?
Schon im vergangenen Jahr hatte der US-Lebensmittelkonzern Sara Lee angekündigt, das Kaffe- und Teegeschäft abzutrennen. Wie nun bekannt wurde, soll die Ausgliederung in Form einer neuen Aktiengesellschaft mit Sitz in Amsterdam bereits Ende Juni abgeschlossen sein. Hierfür wurde bereits eine Gesellschaft mit dem provisorischen Namen CoffeeCo gegründet. "Mit über 250 Jahren Geschichte hat das Kaffee- und Teegeschäft tiefe Wurzeln in Europa", begründet Sara Lee Sitz und Listing in Amsterdam.
Milliardengeschäft mit Kaffeepads
Die neue Firma soll letztlich den Namen DE International Holdings NV erhalten. Das Kaffee- und Teegeschäft, das in Deutschland vor allem durch die Senseo-Kaffeepads bekannt ist, verbuchte 2011 einen Umsatz von 2,6 Milliarden Dollar. Sara Lee insgesamt verbuchte im vergangenen Jahr rund acht Milliarden Dollar Umsatz.
Erfolgreiche Vorbilder
Für Anleger ist die Aktie des Senseo-Herstellers eine interessante Anlage. Starbucks und Green Mountain Coffee haben vorgemacht, welches Potenzial in Aktien von Kaffeherstellern steckt. Wie die beiden amerikanischen Konkurrenten verfügt auch Sara Lee über eine starke Markposition. Ob sich ein Einsteig zum Börsenstart lohnt, kann allerdings erst gesagt werden, wenn der exakte Preis feststeht. Sobald dieser preisgegeben wird, wird DER AKTIONÄR eine aktuelle Einschätzung dazu abgegeben.
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