Chart-Check Intercell: Hier spielt die Musik
Der Hot-Stock des AKTIONÄR ist auf einem guten Weg seine Bodenbildung abzuschließen. Platz nach oben wäre genug. Anleger mit einem Faible für Turnaround-Stories sollten sich den Biotech-Titel einmal näher anschauen.
Nach einem Katastrophenjahr 2011, in dem sich die Aktie sage und schreibe zehntelte, können Intercell-Aktionäre aktuell wieder etwas aufatmen. In diesem Jahr berappelte sich der Biotech-Wert aus Österreich immerhin um 55 Prozent. Ob das der Start einer langfristigen Trendwende wird, muss sich in den kommenden Monaten zeigen. Der Grundstein wurde jedenfalls gelegt.
So hat die Aktie seit dem Herbst 2011 eine Untertassenformation ausgebildet, die sie jetzt Schritt für Schritt nach oben auflöst. Wichtig war zum einen der impulsive Anstieg Ende Januar, der den Bullen Freiraum verschafft und zuletzt der erneute Ausbruch über das Zwischenhoch bei 2,60 Euro. Kurzfristig besteht noch Kurspotenzial bis zur 3,14-Euro-Marke, dem Hoch aus dem August 2011. Kann die Aktie auch dieses hinter sich lassen, würde sie ein weiteres Kaufsignal mit Kursziel 3,75 Euro liefern.
Solange sie das Zwischentief bei 2,30 Euro verteidigen kann, bleibt das kurzfristige Chartbild bullish. Konsolidierungen, die durchaus wieder kommen werden, sollten folglich oberhalb dieser Marke verlaufen.

Heiße Turnaround-Spekulation
Fundamental will Intercell erst im Jahr 2014 in die Gewinnzone zurückkehren. Der Kurs macht Anlegern aber bereits jetzt schon Hoffnung. Charttechnisch sieht der Boden solide aus, über 3,14 Euro sollte sich die Rallye fortsetzen. Hinweis für Trader: Der Titel wird sehr aktiv an der Börse Wien gehandelt.
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