Börsenwelt Presseschau II: Thai Beverage und K+S unter der Lupe
Platow Emerging Markes hat Bierdurst auf Thai Beverage. Börse Online ist nur verhalten optimistisch für K+S und stellt deshalb ein Derivat vor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Platow Emerging Markets bleiben dabei: Der Favorit der börsengelisteten asiatischen Braukonzerne ist Thai Beverage, allerdings werden die Anteile hierzulande kaum gehandelt, weshalb Anleger die Aktie mit einem Stoppkurs bei 0,28 Singapur-Dollar in Singapur kaufen sollten. Das thailändische Unternehmen erlöst rund 22 Prozent des Umsatzes mit Bier und etwa 57 Prozent mit Spirituosen. Im ersten Quartal des laufenden Jahres ist ThaiBev im Jahresvergleich organisch und auch aufgrund des Zukaufs des Abfüllbetriebes Serm Suk deutlich gewachsen. Zudem überzeugt der Konzern auch mit der Finanzausstattung. ThaiBev profitiert in diesem Jahr zudem von der Entscheidung der thailändischen Regierung, die Steuern für alle heimischen Unternehmen zu senken. Die Steuerquote beträgt anstatt 30 nur 23 Prozent. Dadurch sollen die Firmen auch international wettbewerbsfähiger werden. ThaiBev dürfte in diesem Jahr 12,3 Milliarden Thailändische Baht (311 Millionen Euro) verdienen, was einem KGV von 15 entspräche.
Änderungen im Musterdepot von Platow Emerging Markets:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 3.480 Anteile von Telstra zu 2,85 Euro aufgenommen und bei 2,23 Euro abgesichert.

Börse Online: Erfolgssprossen von K+S
Spätestens seit Anfang vergangenen Jahres lässt sich nach Angaben der Experten von Börse Online eigentlich nur mehr mit strukturierten Anlageprodukten Geld mit K+S verdienen. Doch nun sind die schlechten Nachrichten wohl alle bekannt. Die Nachfrage nach dem Düngemittel Kalisalz stockt und die Preise stehen unter Druck. Trotzdem rüstet sich K+S, um bei steigendem Bedarf das Angebot erhöhen zu können. Dafür baut das Unternehmen in der kanadischen Provinz Saskatchewan eine Kalimine. Dort dürften zunächst eine Million Tonnen Kalium-Chlorid pro anno gefördert werden und ab dem Jahr 2017 schließlich zwei Millionen Tonnen. Zudem dürfte sich die Nachrichtenlage für K+S aufhellen. Charttechnisch verläuft die Abwärtstrendlinie derzeit bei 35 Euro und seit einigen Jahren befindet sich bei 27 bis 30 Euro eine Unterstützung. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger das am 21. März 2013 fällige capped Bonus-Zertifikat (WKN CK8 UMA) der Commerzbank auf K+S kaufen. Die Bank tilgt das Papier mit 36,50 Euro, wenn der Aktienkurs während der Laufzeit nie auf 25 Euro oder weniger sinkt. Das entspricht einer Rendite von 8,5 Prozent beziehungsweise 11,7 Prozent auf ein Jahr gerechnet. Der Stoppkurs sollte bei 26,90 Euro gesetzt werden.
Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:
Im Basis-Musterportfolio sind die 140 Anteile von BMW mit einem Verlust von zwölf Prozent zu 55 Euro ausgestoppt worden. Depot-Betreuer Egmond Haidt möchte dafür 300 Aktien von Südzucker einbuchen.
Daniel Saurenz, Verantwortlicher für das Zertifikate-Musterportfolio, hat 500 seiner 1.500 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 EPV) auf den DAX und 1.400 seiner 2.800 Call-Optionsscheine (WKN BP2 GJX) auf Metro wohl mit Gewinn sowie seine 1.700 Call-Optionsscheine (WKN BP2 UUQ) auf den DAX anscheinend mit Verlust ausgebucht. Zudem hat er seine 350 Discount-Zertifikate (WKN DZ4 H9Y) auf Silber aus dem Depot genommen. Dafür hat er folgende Aufnahmen getätigt: 2.500 Call-Optionsscheine (WKN BP2 UXF) auf den DAX zu 2,94 Euro, 1.300 Call-Optionsscheine (WKN BP3 7QQ) auf Silber zu 2,71 Euro, 800 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 GPE) auf Öl der Sorte Brent zu 6,55 Euro, weitere 450 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 7LS) auf den DAX zu 6,68 Euro und 350 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 7KA) auf den DAX zu 6,23 Euro. Nun möchte Saurenz noch 1.500 Call-Optionsscheine (WKN BP1 D0S) auf HeidelbergCement zu höchstens 3,52 Euro und ebenfalls 1.500 Call-Optionsscheine (WKN BP1 DWR) auf BMW zu maximal 3,46 Euro aufnehmen.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Die Südzucker-Aktie ist am Donnerstagvormittag vorübergehend auf den tiefsten Stand seit September gefallen. Der Grund ist ein schlecht ausgefallener Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Anleger sollten diese Marken im Blick haben....mehr |
Nach überraschend guten Zahlen ist die K+S-Aktie noch immer nicht aus Ihrem Winterschlaf erwacht. Bernstein Research rechnet mit weiter fallenden Kursen. Die Investmentbank Equinet sieht hingegen Potenzial bis 47 Euro. Heute verliert die Aktie deutlich. Der Grund: der jährliche Dividendenabschlag. ...mehr |
BMW-Vorstand Norbert Reithofer bekam auf seiner Hauptversammlung am Dienstag von den Aktionären viel Lob. Jetzt wirbt die Mannschaft von BMW um mehr Vertrauen für die Elektromobilität....mehr |
Die Aktie des Baustoffproduzenten HeidelbergCement zeigt sich weiter stark. Das Papier klettert weiter nach oben und erhält dabei Unterstützung von Analystenseite. Diesmal sind es die Experten der Deutschen Bank, die das Kursziel für die Aktie anheben....mehr |
Mit den Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte der im DAX notierte K+S-Konzern die Analysten größtenteils positiv überraschen. Auch charttechnisch sieht es derzeit bei K+S wieder freundlicher aus. ...mehr |























