Börsenwelt Presseschau II: Südzucker sowie Polytec, EVN, Unicredit und andere unter der Lupe
Der Gold- und Rohstoff-Report findet die Aktie von Südzucker beinahe zum Kaufen süß. Der Austria Börsenbrief beschäftigt sich mit – auch in Krisenzeiten – aussichtsreichen Investments aus Österreich sowie mit den südeuropäischen Banken Unicredit, Banco Santander, Bankia, Intesa Sanpaolo, und Banco Bilbao.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Gold- und Rohstoff-Reports verweisen auf die bei einer Notierung von 26,18 Euro gestarteten Konsolidierung im Aktienkurs von Südzucker. Zwar wird es nun deutlich schwieriger, eine Kursrallye zu beginnen, da die Aktie nun weniger als 24,16 Euro kostet, wo eine Abwärtstrendlinie verläuft. Allerdings ist es noch immer möglich, dass der Kurs demnächst bis 26,18 oder sogar bis 32,45 Euro steigt.

Der Austria Börsenbrief: "Keine Panik in der Panik"
Die Experten des Austria Börsenbriefes erklären: Für Griechenland wird es eine finanzielle Genesung mit dem Euro nicht geben. Auch in der Bankbranche wird das zunehmend ausgesprochen. Der Austritt Griechenlands aus dem Euroraum sollte damit nicht mehr überraschen. Zwar dürften die Börsen noch einmal kurzzeitig unter einer solchen Nachricht leiden, doch damit würden sich auch Kaufchancen ergeben. Keine Panik in der Panik. Erstklassige Qualitätsaktien sollten dann eingesammelt werden, wenn andere Anleger ihre Nerven verlieren und ihre Aktien wegwerfen. Wenn der österreichische Leitindex ATX bei weniger als 1.900 Punkten notiert sollten solche Aktien gekauft werden. Polytec dürfte dann von der Genehmigung für ein Rückkaufprogramm Gebrauch machen und eigene Anteile erwerben. Angesichts der starken Bilanz und des niedrigen Aktienkurses ist das sehr sinnvoll. Polytec bleibt ein Nebenwerte-Favorit an der Börse Wien. Der Top-Kauffavorit bleibt mit EVN ebenfalls ein Musterdepottitel.
Anleger sollten aber auch an freundlichen Börsentagen vor allem wegen der derzeitigen starken Sorgen um das spanische Banksystem die Finger von südeuropäischen Bank-Aktien lassen. Bei der teilverstaatlichten Bankia tun sich riesige Löcher auf, die nur noch mit Geld des staatlichen Bankenrettungsfonds zu stopfen sind. Das gesamte spanische Banksystem braucht enorm viel Geld. Deshalb sind selbst die stark gesunkenen Aktienkurse von Banco Santander oder Banco Bilbao Vizcaya Argentari nicht als Einstiegskurse anzusehen. Da am Anleihenmarkt das Misstrauen gegenüber Spanien wächst, werden auch italienische Banken in Mitleidenschaft gezogen, da niemand weiß, wie viele spanische Anleihen sich in den Bilanzen von Intesa Sanpaolo und Unicredit befinden. Die Risiken der Schuldenkrise der südländischen Euroländer sind nicht abzuschätzen.
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