Börsenwelt Presseschau II: Liquidity Services und Daimler unter der Lupe
Fuchs Kapitalanlagen glaubt, Liquidity Services, ein Unternehmen, welches der US-Regierung zu flüssigen Mitteln verhelfen soll, auch etwas für das Konto der Anleger tun kann. Platow Derivate wettet vorsichtig mit einem Zertifikat auf eine Rallye des Daimler-Aktienkurses. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen erklären: Liquidity Services betreibt mehrere Internet-Handelsplattformen, welche ausschließlich das US-amerikanische Militär sowie Industrie- und Gewerbekunden nutzen dürfen. Auf diesen Online-Marktplätzen verkauft das Unternehmen ausrangierte Ware, beanstandete Produkte und Überbestände des Militärs und der anderen Kunden. Damit sorgt Liquidity Services dafür, dass auch die US-Regierung zu Geld kommt. Die Gesellschaft ist zudem in Europa und in Asien tätig. Im ersten Quartal des laufenden Jahres verdiente das Unternehmen 14,8 Millionen Euro beziehungsweise 0,41 Euro je Aktie. Das sind 136 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Um das eigene Geschäft zu ergänzen, möchte Liquidity Services das Online-Portal GoIndustrie DoveBid für 25 Millionen Euro kaufen. GoIndustrie verfügt über 400.000 registrierte gewerbliche Abnehmer. Der Aktienkurs von Liquidity Services ist sehr stark gestiegen, der Börsenwert beträgt mittlerweile 1,5 Milliarden Euro und das KGV für nächstes Jahr hohe 24. Diese Bewertung geht angesichts des starken Wachstums aber in Ordnung. Risikobereite Investoren sollten die Aktie an der US-Technologiebörse Nasdaq mit einem Kursziel von 62,78 Euro und einem Stoppkurs bei 41,87 Euro kaufen.
Änderung im Musterdepot von Fuchs Kapitalanlagen:
Die Verantwortlichen haben zehn Anleihen (WKN A1M ASJ) von Singulus Technologies zu einem Kurs von 93,95 Euro ins Musterportfolio eingebucht.

Platow Derivate: Daimler fährt wieder Rallye, vielleicht
Derzeit wird der Boden an den Aktienmärkten ausgelotet, wobei er nach Ansicht der Experten von Platow Derivate noch nicht endgültig gefunden worden ist. Es gibt allerdings Aktien, bei denen die Korrektur mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass es sich lohnen sollte, in die Abwärtsbewegung hinein eine Position aufzubauen. Dabei muss der Stoppkurs dann aber zwingend unter das jüngste relative Tief gesetzt werden. Die erhöhte Schwankungsbreite in Zusammenhang mit den gefallenen Kursen bietet eine attraktive Kombination für Discount- und Bonus-Zertifikate. Der Aktienkurs von Daimler ist von November 2011 bis Mitte März 2012 um 70 Prozent gestiegen. Seither gab die Notierung mehr als die Hälfte dieser Gewinne wieder ab. Somit werde ein Ende der Korrektur und eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends zunehmend wahrscheinlicher. Deshalb sollten Anleger nun das am 22. März 2013 fällige Bonus-Zertifikate (WKN TB3 FL0) von HSBC Trinkaus auf Daimler kaufen. Die Bank zahlt 46 Euro zurück, wenn der Aktienkurs während der Laufzeit nie auf 29 Euro oder weniger sinkt.
Änderungen in den Musterdepot von Platow Derivate:
Im Derivate-Musterportfolio sind die 1.900 Long-Zertifikate (WKN CT3 41A) auf die Axel Springer AG und die 300 Long-Zertifikate (WKN RBS 6HH) auf STADA Arzneimittel jeweils mit Verlust ausgestoppt worden. Dafür haben die Verantwortlichen 100 Bonus-Zertifikate (WKN TB3 FL0) auf Daimler zu 38,50 Euro eingebucht und bei 28,90 Euro abgesichert sowie 1.750 Call-Optionsscheine (WKN DE8 3AX) auf Leoni zu 0,69 Euro aufgenommen und den Stoppkurs bei 0,39 Euro gesetzt.
Für das Alpha-Turbo-Musterdepot gibt es keine Informationen. Die Verantwortlichen haben diesen gesamten Teil des Platow-Derivate-Börsenbriefes kommentarlos weggelassen.
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