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Börsenwelt Presseschau II: Lenzing und Apple unter der Lupe

Werner Sperber

Der Austria Börsenbrief geht davon aus, dass Lenzing in den nächsten Jahren die Früchte der Investitionen ernten wird. Der Strategie-Report stellt Derivate vor, mit denen man sich Rendite-Happen schmecken lassen kann, selbst wenn bei Apple der Wurm drin sein sollte. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.

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Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Austria Börsenbriefes verweisen darauf, dass sich die Lenzing AG als weltweit führender Erzeuger und Vermarkter von Zellulosefasern für textile und nicht-textile Anwendungen bezeichnet. Jüngst hat der Konzern die um 60 Prozent auf 2,50 Euro je Aktie angehobene Dividende an die Anleger ausgeschüttet. Bei der Hauptversammlung bezeichnete der Vorstand 2012 als Übergangsjahr nach dem sehr guten Ergebnis des Vorjahres. Allerdings erwartet das Management auch in diesem Jahr Rekorde. Die Aktionäre dürften in den kommenden Jahren die Früchte der sehr hohen Investitionen ernten. Die Aktie von Lenzing bleibt eine vorzügliche Langfristanlage.

Änderung in einem Musterdepot des Austria Börsenbriefes:

Die Verantwortlichen für das international ausgerichtete Musterportfolio haben 3.500 Anteile von Cenit zu 6,50 Euro eingebucht.


Der Strategie-Report: Falls die Jünger von Apple weniger strahlen... 

Es ist schon beinahe sekten-ähnlich, wenn ein neues Produkt von Apple vorgestellt wird oder wenn Menschen nach stundenlangem, fröhlichen Warten glücklich mit dem nagelneuen Gerät aus dem mitternächtlich geöffneten Laden kommen und selig lächeln. Wer das verstehen will, muss nach Ansicht der Experten des Strategie-Reports ein eingefleischter "Apple-Jünger" sein. Gar nicht auszudenken, was passiert, wenn das Unternehmen wie vermutet auch noch in den Markt für Fernsehgeräte einsteigt. Apple ist derzeit Kult und übertrifft regelmäßig die Schätzungen der Analysten bezüglich Umsatz und Gewinn, wie jüngst mit den Zahlen für das zweite Quartal des Ende September ablaufenden Geschäftsjahres 2011/12. Die positiven Daten verhalfen auch der Aktie zu einem deutlichen Plus und nähren nach den Verlusten der Vorwochen wieder die Hoffnungen vieler Anleger auf eine Fortsetzung der Rekordfahrt.

Wer nicht mehr an rasante Kursgewinne glaubt, das Währungsrisiko ausschließen möchte und selbst bei geringen Kursverlusten der Aktie noch eine attraktive Bonus-Rendite verdienen möchte, der sollte auf Zertifikate setzen, die allerdings auch ein hohes Aufgeld kosten. Bei dem am 30. Dezember 2013 fälligen Bonus-Zertifikat (WKN GT0 G7M) von Goldman Sachs auf Apple zahlt die Bank mindestens 719 Euro zurück, wenn der Aktienkurs während der Laufzeit nie auf 419 Dollar oder weniger sinkt. Steigt der Aktienkurs auf mehr als 719 Dollar, hat der Zertifikate-Anleger auch daran teil. Allerdings beträgt das Aufgeld mehr als 15 Prozent. Das Aufgeld für das am 20. März 2013 ablaufende capped Bonus-Zertifikat (WKN AA4 M90) der Royal Bank of Scotland auf Apple kostet mehr als acht Prozent. Die Bank zahlt 68 Euro zurück, wenn der Aktienkurs während der Laufzeit nie auf 420 Dollar oder weniger sinkt.

Änderungen im Musterdepot des Strategie-Reports:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 2.750 Call-Optionsscheine (WKN DE9 4GD) auf Amgen und 2.350 Call-Optionsscheine (WKN DE9 VZ2) auf Boeing einbuchen.

Die zehn aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - ausschließlich - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.  

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