Werner Sperber
Der Anlegerbrief performaxx sieht eine kurzfristige Tradingchance bei Intel und stellt ein passendes Derivat vor. Der Zürcher Finanzbrief beschäftigt sich mit der Commerzbank, der Deutschen Bank, Unicredit und anderen europäischen Banken.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Anlegerbriefes performaxx halten es für wahrscheinlich, dass der Aktienkurs von Intel bis zum Widerstand bei 35 Dollar steigt, wenn die Hürde bei 27 Dollar überwunden wird. Der Stoppkurs sollte bei 25 Dollar gesetzt werden, wo derzeit die kurzfristige Aufwärtstrendlinie verläuft. Risikobereite Anleger sollten den am 21. Dezember 2012 fälligen Call-Optionsschein (WKN VT1 S) von Vontobel auf Intel kaufen. Der Schein ist mit einer Basis von 21 Dollar und einem Hebel von derzeit 3,9 ausgestattet. Fundamental spricht der seit dem Jahr 2009 bestehende und durch die verstärkte Nutzung mobiler Endgeräte begründete Aufwärtstrend der Chipbranche für ein Engagement. Diese positive Entwicklung lässt sich an den Geschäftszahlen von Intel ablesen, denn der Konzern ist gerade bei Chips für Mobilgeräte gut aufgestellt.

Der Zürcher Finanzbrief: Europäische Banken - Spielpapiere und Investments
Aufgrund der verschiedenen Geld-Spritzen ist ein Engagement bei europäischen Bank-Aktien eine Comeback-Spekulation geworden. Diese Geld-Spritzen stammen von den Steuerzahlern und bei Kapitalmaßnahmen von den Anlegern. Indem die Banken neue Staatsanleihen kaufen, um die Länder zu refinanzieren, bestimmen sie im Allgemeinen und im Eigeninteresse die Höhe der Zinsen beziehungsweise das Gleichgewicht in den Märkten. Banken wollen sich allerdings nicht langfristig binden und versuchen, langfristige Risiken schnell zu verkaufen. Die Experten des Zürcher Finanzbriefes erklären weiter: Die Banken in den soliden Ländern wie Deutschland und den Niederlanden lassen sich in ihrer Ertragsqualität relativ leicht definieren. Die Banken in den Problemländern wie Italien und Spanien sind in ihrer eigenen Qualität zweifellos den Instituten der Nordländer gleichzusetzen. Sie können sich aber nur bedingt den politischen Entscheidungen in den Südländern entziehen, worin ein Schwankungsrisiko in der Bonität dieser Banken steckt. Aktien griechischer und portugiesischer Banken wurden kürzlich mit Kursgewinnen von mehr als 200 Prozent zu Spielpapieren, die kein seriöses Investment rechtfertigen.
Die Experten geben die Kursziele ausgesuchter europäischer Banken wie folgt an: Commerzbank: erstes Kursziel 2,50 bis 2,80 Euro, zweites Kursziel vier Euro; Deutsche Bank: erstes Kursziel 40 bis 41 Euro, zweites Kursziel 45 Euro; Unicredit: erstes Kursziel vier Euro, zweites Kursziel 4,50 Euro; Intesa: erstes Kursziel von 1,80 auf 1,90 Euro angehoben, zweites Kursziel 2,10 Euro; Erste Group: erstes Kursziel 22 Euro, zweites Kursziel 25 Euro; Raiffeisen Bank International: erstes Kursziel von 30 auf 27 Euro gesenkt, zweites Kursziel 33 Euro; ING Groep: erstes Kursziel von 7,60 auf 8,60 Euro angehoben, zweites Kursziel 9,50 Euro; Société Générale: erstes Kursziel 30 Euro, zweites Kursziel 34 Euro; BNP Paribas: erstes Kursziel von 42 auf 40 Euro gesenkt, zweites Kursziel 44 Euro; UBS: erstes Kursziel 16 Schweizer Franken, zweites Kursziel 19 Franken; Credit Suisse: erstes Kursziel 31 Franken, zweites Kursziel 33 Franken; Banco Santander: erstes Kursziel acht Euro; Banco Bilbao: erstes Kursziel 7,80 Euro; HSBC Holding: erstes Kursziel sieben Euro, zweites Kursziel 8,50 Euro und Barclays: erstes Kursziel von 2,70 auf 2,60 Euro gesenkt.
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