Börsenwelt Presseschau II: Europas stärkste Indizes und Nordex unter der Lupe
Zertifikate Kompakt empfiehlt entsprechende Papiere auf die stärksten europäische Leitindizes des laufenden Jahres. Das Zertifikatejournal geht nicht von viel Rückenwind für Nordex aus und stellt ein passendes Derivat vor.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Zertifikate Kompakt empfehlen den Einstieg bei den jeweils endlos laufenden Zertifikaten (WKN ABN 944) der Royal Bank of Scotland auf den dänischen Index OMX 20, (WKN HV5 YFA) der Unicredit auf den türkischen Index ISE 30 und (WKN CB7 8YX) der Commerzbank auf den MSCI Irland. Zudem raten sie zum Kauf des am 20. Dezember 2013 fälligen Bonus-Zertifikates (WKN RCE 3H7) der Raiffeisen Centrobank auf den österreichischen ATX. Die Bank zahlt maximal 112 Euro zurück, wenn der Index während der Laufzeit nicht auf 1.344 Punkte oder weniger gesunken ist.
Der EuroStoxx 50 hat seit Jahresbeginn 5,9 Prozent an Wert verloren und sogar der Schweizer SMI hat ein Prozent abgegeben. Der isländische ICEX legte dagegen um 18,6 Prozent zu und damit so viel wie kein anderer westeuropäischer Leitindex. Dahinter folgen die Indizes von Dänemark und der Türkei mit einem Plus von jeweils elf Prozent, Deutschlands DAX verbesserte sich um 7,6 Prozent, Irlands ISEQ um 5,3 Prozent und Belgiens BEL20 um 1,9 Prozent. Der Anstieg in Island basiert vor allem auf dem Gerücht, die nordeuropäische Insel könnte demnächst von den Ratingagenturen wieder besser eingestuft werden. Daher eignet sich die Exotenbörse in Island nicht für ein Investment. Aufgrund der hohen Gewinndynamik der Unternehmen wird der türkische ISE 30 lediglich mit einem KGV von 9 bewertet. Damit ist die Türkei der billigste Aktienmarkt in Westeuropa und besitzt gleichzeitig das höchste Wirtschaftswachstum. Österreich bietet sich vor allem für konservative Anleger an, denn für diesen Markt gibt es viele Zertifikate, mit denen auch bei moderaten Marktkorrekturen Gewinne erzielt werden können.

Das Zertifikatejournal: Vorsichtig bei Nordex einsteigen
Die Windkraft-Branche weist hohe Überkapazitäten auf während die Subventionen gekürzt werden. Vor diesem Hintergrund hat Nordex im ersten Quartal des laufenden Jahres zwar den Umsatz im Jahresvergleich erhöht aber auch die Verluste ausgeweitet. Allerdings hat sich der Wert der neuen Bestellungen auf 312 Millionen Euro und der Auftragsbestand auf 837 Millionen Euro jeweils mehr als verdoppelt. Der Vorstand bestätigte deshalb die Prognose für das Gesamtjahr. Demzufolge sollen 1,1 Milliarden Euro umgesetzt und ein EBIT zwischen zehn und 33 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Von einem Turnaround ist der Konzern nach Ansicht der Experten des Zertifikatejournals dennoch weit entfernt. Aus diesem Grund bietet sich eine vorsichtige Herangehensweise an. Anleger sollten das am 21. März 2013 fällige Bonus-Zertifikat (WKN CK8 C1M) der Commerzbank auf Nodex kaufen. Die Bank zahlt maximal 3,60 Euro zurück, falls der Aktienkurs während der Laufzeit nicht auf 1,80 Euro oder weniger sinkt.
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