Börsenwelt Presseschau II: Die Halloren Schokoladenfabrik und Apple unter der Lupe
Die Prior Börse nimmt gerne Anteile der Halloren Schokoladenfabrik zu sich. Focus Money warnt davor, bei der Aktie von Apple schon wieder einen großartigen Kursanstieg zu verpassen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Prior Börse schwärmen von dem beständigen Umsatzanstieg von Halloren Schokoladenfabrik. Die älteste Schokofabrik Deutschlands möchte die Erlöse auf 86 Millionen Euro erhöhen, was 230 Prozent mehr sind als im Jahr 2006. Dabei geben die Menschen in Deutschland seit Jahren nicht mehr als 13 Milliarden Euro pro Jahr für die Süßwaren der etwa 220 Anbieter aus. Wachstum ist in einem gleichbleibenden Markt praktisch nur durch Verdrängung von Wettbewerbern oder den Zukauf von Konkurrenten möglich. Finanzvorstand Andreas Stuhl sagt dazu: "Wir hatten noch nie so viele Akquisitionsofferten auf dem Tisch." Weitere Übernahmen sind demnach wahrscheinlich, zumal der Umsatz bis zum Jahr 2015 auf mehr als 100 Millionen Euro zulegen soll. Da aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise und des sich erhöhenden Wettbewerbs der Gewinn seit sechs Jahren gleich geblieben ist, möchte der Vorstand im Konzern sparen, das Geschäft international ausweiten und die Profitabilität auch durch Neuheiten steigern. Der Aktienkurs ist seit dem Börsengang im Mai 2007 um rund fünf Prozent gesunken, der DAX verlor in dieser Zeit allerdings 30 Prozent. Zudem schüttet Halloren seit dem Jahr 2009 beständig Dividende aus. Die Hauptversammlung ist für Dienstag, 19. Juni, angesetzt. Am Tag darauf sollen 0,25 Euro je Anteil gezahlt werden, was einer Dividendenrendite von 3,6 Prozent entspricht.
Änderungen in einem Musterdepot der Prior Börse:
Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio möchten ihre 500 Anteile der Dürr AG mit Gewinn sowie ihre 350 Aktien von Leoni, ihre 2.400 Titel von Balda und ihre 1.200 Papiere von Süss Microtec wohl je mit Verlust ausbuchen.

Focus Money: Bei Apple lohnt sich der Einstieg
Es gibt Anleger, welche die Aktie von Apple seit Jahren für zu teuer halten und den Kursanstieg seither versäumt haben. Die Experten von Focus Money raten dazu, jetzt beherzt zuzugreifen, um nicht erneut hohe Gewinne zu verpassen. Apple dürfte einiges in der Pipeline haben, wie etwa eine neue Version des Computer-Betriebssystems, ein neues iPhone-Modell, den Ausbau des Fernsehgeräte-Geschäfts mit einem möglicherweise eigenen Apparat und ein erweitertes Angebot von Apple-Cloud (Rechnerkapazitäten in einem Netzwerk), welches bei der Entwickler-Konferenz am Montag, 11. Juni, vorgestellt werden könnte. Mit dieser Pipeline hat Apple regelmäßig die Schätzungen der Analysten übertroffen. Das KGV von 12 für dieses Jahr und 11 für nächstes Jahr ist günstig, auch wenn die Aktie optisch viel kostet.
Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:
Andreas Raschdorf, Verantwortlicher für das Musterportfolio von Chris Andrews Financial Partners (CAFP), hat seine 600 Bonus-Zertifikate (WKN GS6 WZT) auf den EuroStoxx 50 mit einem Verlust von drei Prozent zu 24,09 Euro ausgebucht und durch 600 Bonus-Zertifikate (WKN UU1 D1D) auf denselben Basiswert zu 21,98 Euro ersetzt.
Roland Könen, zuständig für das Musterdepot der Value-Holdings Capital Partners AG, hat 700 Anteile von Grammer zu 14 Euro eingebucht.
Martin Siegel, Betreuer des Musterportfolios der Stabilitas GmbH, möchte seinen 2.000 Aktien von Kingsgate Consolidated 1.500 weitere hinzufügen.
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